ZUSAMMENFASSUNG:

  • Ob Leber- und Nieren-Entgiftung oder Herzleistungen – für lebenswichtige Organaufgaben ist L-Arginin unentbehrlich

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Die Bedeutung für Herz, Leber und Nieren

1.) Herzentlastung: Arginin sorgt für den Transport von Stickstoffmonoxid in die Muskulatur. Diese entspannt sich, die Gefäße werden geweitet und das Durchblutungsvermögen verbessert. Die Blutdruckregulation entlastet das Herz spürbar.

2.) Herzinfarkt: Verengte Blutgefäße sind ein Resultat arteriosklerotischer Gefäßablagerungen und treten oft in durchblutungsstrategisch wichtigen Gefäßbereichen auf: Becken-, Bein-, Herzkranz- oder Gehirnarterien. Sie bedeuten akute Lebensgefahr. Verstopfen Blutgerinnsel einen Engpass wie bspw. eine Herzkranzarterie, kommt es zum Herzinfarkt. Arginin mindert das Risiko für Herzinfarkte, denn Arginin entlastet Herz und Arterien: Arginin fördert die Durchblutung, optimiert den Blutdruck und reguliert den Blutzuckerspiegel.

3.) Herzschwäche: Besteht eine Herzinsuffizienz, ist das Zentralorgan nicht mehr dazu fähig, die erforderliche Blutmenge einbußungsfrei im Organismus zirkulieren zu lassen. Mit seinen Gefäß optimierenden Effekten verbessert Arginin – quasi als Katalysator – den koronaren Blutfluss und die Belastungskapazität des Herzens.

4.) Leber: Als Metabolit des Harnstoffzyklus ist die Existenz von Arginin für den Zyklusablauf unentbehrlich. In diesem werden Stickstoffverbindungen abgebaut und – gemeinsam mit dem zeitgleich frei werdenden Ammoniak – in Harnstoff umgewandelt. Wie andere wichtigen Stoffwechselabläufe findet auch die Harnstoffbildung in der Leber statt. Arginin übernimmt deshalb nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung des Körpers von giftigem Ammoniak, sondern fördert zudem die volle Funktionsvielfalt der Leber.

5.) Nieren: Zum Aufgabenspektrum der Niere zählen neben der Regulation des Blutvolumens die regelmäßige Entgiftung und Entschlackung. Darauf hat Arginin mit seinen durchblutungsoptimierenden Fähigkeiten einen günstigen Einfluss.

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger