• Arginin.de - Alles, was Sie über Arginin wissen müssen!

Arginin von A-Z

Alles über die semi-essentielle Aminosäure L-Arginin und deren überragende Bedeutung für ihr Wohlbefinden

Zusammenfassung:

Die semi-essentielle Aminosäure L-Arginin ist ein Vitalstoffwunder und fürs Wohlbefinden unverzichtbar. Als Vorstufe des lebensnotwendigen Botenstoffes Stickstoffmonoxid (NO) sorgt Arginin für geweitete Gefäße, fördert einen freien Blutfluss und verbessert die körpereigene Blutdruckregulation. Diese Eigenschaften wirken einerseits der Entstehung von Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie damit assoziierten Herz-Kreislauf-Krankheiten entgegen. Andererseits steigern sie bei Erektionsstörungen nachhaltig die verloren gegangene Manneskraft und im Training das Leistungsvermögen.

Auch auf die Sehkraft, Fruchtbarkeit, Immunabwehr sowie die Regulation des Blutzucker- und Cholesterinspiegels hat Arginin einen positiven Einfluss. Der kommt in vollem Umfang jedoch nur durch die Kombination mit der Aminosäure L-Citrullin zur Geltung: Citrullin verlängert die Wirkdauer von Arginin ums Vierfache! Zur optimalen Tagesversorgung sind 5 g Arginin erforderlich. Arginin kann mit zahlreichen Pflanzenstoffen wie Maca oder Cordyceps sinensis wirkungsvoll für unterschiedliche Anwendungen kombiniert werden.

1. Das Universalgenie unter den Aminosäuren

Arginin - Das Universalgenie

© fotolia – Zerbor

Die semi-essentielle Aminosäure L-Arginin ist aufgrund ihrer exklusiven Eigenschaften für Ihr Wohlbefinden unverzichtbar – unabhängig von Ihrem Alter, Geschlecht oder Ihrer individuellen Lebenssituation! Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass alle Menschen in ihrem Alltag von L-Arginin profitieren. Deshalb gilt L-Arginin auch als das Universalgenie unter den Aminosäuren.

Besonders für Raucher, im Wachstumsalter und während einer Schwangerschaft ist die konsequente Versorgung mit L-Arginin höchst bedeutsam. Aber auch bei Stress, Erkältungen, Erektionsstörungen, Diäten, sportlichen Betätigungen, körperlichen Beanspruchungen, Wechseljahresbeschwerden, sämtlichen Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Diabetes Typ 2, Unfruchtbarkeit, Grauer Star oder nach Operationen, Verletzungen und Unfällen.

Übrigens: Der Zusatz „L-“ steht für linksdrehend und hat allein biochemische Bedeutungen; man kann umgangssprachlich auch auf ihn verzichten. Und so halten wir das im Weiteren auch.

2. Die ganze Wahrheit über Arginin: arginin.de

Wir haben uns die Aufgabe gestellt, diese Zusammenhänge in leicht verständlicher Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus einem einfachen Grund: Biologisch gesehen handelt es sich bei Arginin um ein Vitalstoffwunder, das auch Ihre Lebensqualität unkompliziert verbessern kann. Sicher möchten Sie nun gerne wissen, wie genau. Das Wissensportal ARGININ.de hat darauf die richtigen Antworten.

Denn leider kursieren viele Halbwahrheiten und Fehlinformationen über Arginin. Zwei Beispiele verdeutlichen diesen Sachverhalt prägnant:

  • Beispiel 1 – Wirkung: Als Solist ist reines Arginin wenig durchsetzungsstark, spätestens nach drei Stunden hat sich die Wirkung erschöpft. Doch in Kombination mit der Aminosäure Citrullin kann die Wirkdauer ums Vierfache verlängert werden! Dieser Sachverhalt ist schon lange bekannt. Warum dann noch Arginin-Monopräparate Stellen Sie sich vor: Um über einen See zu kommen, stehen Ihnen zwei Wasserfahrzeuge zur Verfügung. Zum einen ein Ruderboot, das aber nur über einen Riemen verfügt, und für das Sie mehrere Mitruderer benötigen, weil die Kraft einer Person nicht reicht, um über das Gewässer zu kommen. Oder eine PS-starke Motoryacht mit gefülltem Tank. Wie lautet Ihre Wahl?
  • Beispiel 2 – Qualität: Wer das Wohlbefinden steigern möchte, will das gesundheitlich unbedenklich regeln. Doch neben L-Arginin-Base-Erzeugnissen aus schadstoffgeprüfter Gerste, die einen fast 100-prozentigen Reinheitsgrad haben, sind auf dem Markt auch Präparate aus L-Arginin Hydrochlorid (HCL) erhältlich. Dieses wird vor allem aus den Federn von Enten aus Massentierhaltung gewonnen. Eine Rückstandsbelastung durch Pestizide, Antibiotika oder Schwermetalle ist nicht auszuschließen.

Diese Beispiele lassen sich fast beliebig fortsetzen. Doch Wohlbefinden ist ein hohes Gut, und deshalb haben wir uns der Wahrheit verpflichtet. Wirkweise, Anwendung und die besten Präparate – hier erfahren Sie alles, was Sie über Arginin wissen müssen. Vor allem: Worauf es bei der Arginin-Einnahme wirklich ankommt. Doch der Reihe nach.

3. Physiologisch betrachtet: Was ist Arginin?

Arginin ist ein elementarer Lebensbaustein. Einige Aminosäuren, wie neben Arginin zum Beispiel auch Glutamin, Lysin, Methionin oder Phenylalanin, verbinden sich im Körper zu Eiweißmolekülen, aus denen dann Proteine entstehen. Man nennt diese Aminosäuren daher auch proteinogen, also eiweißbildend. Da Proteine die Basis für Organe, Gewebe, Muskeln und Knochen bilden, ist ohne Proteine menschliches Leben unmöglich.

Proteinogene Aminosäuren im Überblick:
essentielle Aminosäurensemi-essentielle Aminosäurennicht-essentielle Aminosäuren
Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, ValinArginin, HistidinAlanin, Aspargin, Asparginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin, Tyrosin
-> Sind grundsätzlich mit der Nahrung aufzunehmen-> Müssen in bestimmten Konstellationen verstärkt mit der Nahrung zugeführt werden.-> Werden durch Mikroorganismen im Verdauungstrakt synthetisiert oder aus anderen Aminosäuren gewonnen.

Der Körper benötigt nicht alle Aminosäuren im gleichen Maße. Als semi-essentielle Aminosäure wird Arginin vom Körper zwar überwiegend selbst hergestellt, aber oft nicht in ausreichender Menge. Dann ist eine ergänzende Zufuhr geboten. Mindestens durch argininreiche Lebensmittel, noch besser durch Arginin/Citrullin-Präparate. Auf unseren Empfehlungsseiten verraten wir Ihnen, welche für Sie in Frage kommen.

4. So wirkt die Aminosäure Arginin im Körper

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Als natürliche Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO) genießt Arginin unter den Aminosäuren eine besondere Stellung. Vorstufe bedeutet, dass im Blut aus Arginin automatisch und auf ganz natürliche Weise NO gebildet wird. Für den Körper ist das die wichtigste biologische Funktion von Arginin überhaupt: NO hält die Gefäße elastisch, glatt und geschmeidig und reguliert den Blutdruck und Blutfluss. Ist das der Fall, kann das Blut ungehindert strömen und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen einerseits und die Entsorgung von Krankheitserregern und Schadstoffen andererseits garantieren. Anders ausgedrückt stellt Arginin die Basis für Gesundheit und Vitalität. Das wurde schon vor langer Zeit wissenschaftlich bewiesen.

Arginin -> Stickstoffmonoxid -> Gefäßerweiterung -> Blut strömt frei -> Wohlbefinden

Die Entstehungsweise und lebenswichtige Bedeutung des Schutzfaktors Stickstoffmonoxid beschrieben in den frühen 1980er-Jahren die drei US-amerikanischen Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad. Für ihre Entdeckung wurden sie 1998 mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Sie erhielten die Auszeichnung „Für die Erforschung der Wirkungen von Stickstoffmonoxid als Signalmolekül im menschlichen Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem“.

5. Typisch Arginin-Mangel: Der Blutdruck steigt

Was geschieht, wenn zu wenig Stickstoffmonoxid zur Verfügung steht? Ist das längerfristig der Fall, lagern sich sogenannte Plaques in den Gefäßwänden ein. Diese bestehen aus Blutfetten, Entzündungszellen, Blutgerinnseln und Kalk. Sie ziehen in Form von Arteriosklerose, landläufig als Gefäßverkalkung bekannt, und Bluthochdruck chronische Gefäßstörungen nach sich. Arteriosklerose und Bluthochdruck sind zwei Seiten einer Medaille:

Arteriosklerose

© deichnetz°

  • Mit der Plaques-Bildung verhärten, verdicken und versteifen die Gefäße.
  • Das Gefäßvolumen nimmt ab. Da die Blutmenge gleich bleibt, muss es mit erhöhtem Aufwand durch die Gefäßbahnen gepumpt werden. Der Blutdruck steigt.
  • Dauerhaft erhöhter Blutdruck führt zu Verletzungen an den Arterieninnenwänden, was die Entstehung von Plaques begünstigt usw.

Um der Plaque-Bildung entgegenzuwirken gibt es genau zwei Vorsorge-Ansätze, und sie sollten beide ins Auge gefasst werden. Die langfristige Lösung besteht in der Änderung des Lebenswandels. Rauchen, Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sind Faktoren, die der Bildung von Stickstoffmonoxid entgegenstehen. Kurzfristig gesehen kann aber auch schon die gezielte und regelmäßige Zufuhr eines Arginin/Citrullin-Präparats für mehr Lebensqualität sorgen.

Arginin + Blutdruck: erfahren Sie hier mehr zum Thema

Plaques bilden sich schleichend über viele Jahre hinweg:
GefäßzustandBlutfluss und BlutdruckBedeutung
Keine PlaquesNormaler Blutstrom und -druckAlles O.k.: Gefäße sind gesund
Einlagerung von PlaquesBlutstrom beginnt zu stocken, Blutdruck steigtVorsicht: Vorsorge muss Thema werden
Weiche Plaques brechen auf, Partikel lösen sichBlutfluss eingeschränkt, auffälliger BluthochdruckAchtung: Eskalation droht, Arztbesuch dringend notwendig
GefäßverschlussBlutfluss unterbrochenAlarm: Lebensgefahr

Ein illustratives Beispiel sind Erektionsstörungen. Es zeigt zudem, dass Sie auch Arginin statt Viagra & Co. zur Potenzförderung nutzen können, da NO genau die gefäßerweiternde und den Blutfluss verbessernde Wirkung hat, die für eine Erektion notwendig ist.

6. Bei Erektionsstörungen fördert Arginin die Potenz

Mit zunehmendem Alter verbergen sich hinter Erektionsstörungen (medizinisch: Erektile Dysfunktion) körperliche Ursachen, das heißt verhärtete, verdickte und versteifte Gefäße. Da der Penis ein Schwellkörper ist, herrscht im Bett leider Flaute, wenn das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Viele greifen dann zu Viagra, Cialis oder Levitra. Also Medikamenten auf Basis von PDE-5-Hemmern, die ursprünglich zur durchblutungsfördernden Behandlung von Koronarkrankheiten entwickelt wurden. Da PDE-5-Hemmer als „Nebeneffekt“ die Erektionsdauer und -intensität verbessern, hat man sie als Potenzmittel zweckentfremdet. Das funktioniert mit Stickstoffmonoxid ebenfalls: NO weitet die Gefäße und lässt das Blut pulsieren, was letztlich der Standfestigkeit des Penis zugute kommt.

Dennoch gibt es gravierende Unterschiede zwischen Arginin und Medikamenten. Arginin wirkt zwar nicht so schnell und erfordert eine längerfristige und regelmäßige Einnahme, dafür hat Arginin keine Nebenwirkungen, entspricht dem Bauplan der Natur und kommt dem ganzen Körper zugute. Kein unwesentlicher Aspekt, denn die Blutgefäße des Penis ähneln denen des Herzens.

Frühwarnsystem Penis: Erektile Dysfunktion kann der Hinweis auf einen drohenden Herzinfarkt sein. Wenn „er“ nicht mehr steht, steht ein Besuch beim Kardiologen an.

Arginin & Potenz: hier gehts zu unser Themenseite

7. Sportler schätzen Arginin zur Leistungssteigerung

Doch es müssen nicht immer nur Probleme sein, die Arginin empfehlenswert machen. Auch bei Ausdauer- und Kraftsportlern sind Nahrungsergänzungen mit Arginin immer willkommen. Aus guten Gründen.

Die Aminosäure besitzt zahlreiche Eigenschaften, die sich bei sportlichen Aktivitäten vorteilhaft auswirken und im Training höhere Intensitäten ermöglichen: Arginin optimiert die Durchblutungsleistungen, wirkt Übersäuerungen entgegen, regt den Proteinstoffwechsel an, entlastet die Herztätigkeit, unterstützt den Nährstoff- und Sauerstofftransport in die Gefäße, Zellen und Muskeln und fördert den Muskelaufbau durch die Bildung von Wachstumshormonen und die Ausschüttung von Insulin.

Für Bodybuilder ist neben der Insulinstimulation die Fähigkeit zur Gefäßerweiterung zentral:

  • Insulinstimulation (Steigerung des Muskelvolumens): Speicherung von Proteinen und Kohlenhydraten im Muskelgewebe wird gefördert.
  • Gefäßerweiterung (Steigerung des Muskelpumps): Es strömen vermehrt Nährstoffe und Sauerstoffmoleküle durch das Gefäßsystem bis in die Muskelzellen – die Muskulatur wird fester.

Um eine höhere Muskelspannung zu erzeugen und die Muskelarbeit zu intensiveren, sollte die Arginin-Zufuhr – am besten auf nüchternen Magen – etwa 20 Minuten vor Trainingsbeginn erfolgen, da die Aminosäure schon nach kurzer Zeit ihre volle Wirkung entfaltet. Dazu gleich weitere Informationen.

8. Tausendsassa Arginin – einfach unentbehrlich!

Über die genannten Funktionen hinaus übernimmt Arginin noch weitere wichtige Aufgaben. Sie sollen an dieser Stelle nur kurz angerissen werden:

  • Arginin regt die Produktion weißer Blutkörperchen an, was eine immunstärkende Wirkung hat. Auch die Wundheilung wird von Arginin positiv beeinflusst.
  • Arginin regt die Ausschüttung von Wachstumshormonen an. Deshalb ist Arginin für Kinder essentiell. Wachstumshormone fördern auch den Muskelaufbau und die Fettverbrennung. Das macht Arginin für Bodybuilder interessant.
  • Arginin ist ein Lipidsenker und kann den Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent senken. Ideal bei Übergewicht.
  • Arginin stimuliert die Ausschüttung von Insulin aus der Bauspeicheldrüse und trägt zur Regulation des Blutzuckerspiegels bei. Davon profitieren Diabetiker.
  • Arginin verbessert die Fruchtbarkeit, indem sie die Spermienanzahl erhöht und deren Beweglichkeit steigert. Praktisch bei unerfülltem Kinderwunsch.
  • Arginin kann den Augeninnendruck reduzieren und so Schädigungen des Sehnervs (Grüner Star) entgegenwirken.

Tipp: Auch Tinnitus und Nierenfunktionsstörungen können unterstützend mit Arginin-Gaben behandelt werden.

9. Wenn’s drauf ankommt: Arginin/Citrullin-Präparate

Als proteinogene, das heißt eiweißbildende Aminosäure ist Arginin naturgemäß in eiweißreichen Lebensmitteln enthalten. Dazu zählen Fleisch (vor allem Geflügel), Meeresfrüchte und Fische (besonders Lachs), Kerne, Nüsse, Keime und Getreideprodukte. Spitzenreiter in Sachen Arginin-Gehalt sind:

  • Kürbiskerne, Pinienkerne, Walnüsse, geröstete Erdnüsse, Mandeln
  • Hähnchen, Schweinefleisch, Garnelen, Lachs, Thunfisch (jeweils im Rohzustand)
  • Getrocknete Erbsen, ungeschälter Reis
  • Hühnereier, Kuhmilch

Allerdings kommen Sie in besonderen Bedarfssituationen um Arginin/Citrullin-Präparate nicht herum. Zum Beispiel sind bei Bluthochdruck, Erektionsstörungen oder beim Bodybuilding allein Supplemente in der Lage, für die erwünschten Wirkungen zu sorgen – so viele Kilogramm an Erdnüssen, Lachs oder Eiern können Sie gar nicht jeden Tag essen, um darüber einen unauffälligen Blutdruck, regelmäßige Erektionen oder einen ordentlichen „Pump“ zu erzielen. Abgesehen davon wäre das aus kalorienspezifischer Sicht auch nicht empfehlenswert.

10. Arginin richtig einnehmen. Oder: Das Wirkdauerproblem

Statt eimerweise Erdnüsse also Supplemente. Doch wie viel Arginin (und Citrullin) müssen diese enthalten? Obwohl es paradox klingt: Es spielt keine Rolle, ob Sie 10 mg, 500 mg oder 1 g Arginin auf einmal einnehmen – die gefäßweitende und blutfluss- sowie blutdruckregulierende Wirkung von Arginin hat sich nach rund drei Stunden erschöpft.

Für die vielen Millionen Herz-Kreislauf-Patienten in Deutschland, die zum Beispiel unter Angina pectoris (Brustenge), der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), Schaufensterkrankheit oder dem diabetischen Fußsyndrom (DFS) leiden, ist das ein bitterer Sachverhalt. Sie alle haben mit der gleichen Problemstellung zu kämpfen, nämlich verhärteten, verdickten und verengten Gefäßen, die lokal Schmerzen verursachen und zunehmend die Lebensqualität beeinträchtigen.

Ein Arginin-Monopräparat verschafft dann vielleicht partiell Linderung, aber keinen nachhaltigen Rund-um-die-Uhr-Gefäßschutz. Es sei denn, man würde 8-mal täglich im Abstand von je drei Stunden Arginin zuführen. Dieser Ansatz ist nachts schlecht realisierbar und verspricht eher keinen Zugewinn an Lebensfreude.

11. Mit Arginin plus Citrullin gelingt Ihre Tagesversorgung

Wie angedeutet, ist jedoch mit Arginin/Citrullin-Präparaten eine komfortable 24-Stunden-Versorgung möglich. Die Arginin/Citrullin-Kombination geht auf Wissenschaftler aus dem Umfeld des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zurück. Sie machten seit den 2000er-Jahren zwei bahnbrechenden Entdeckungen:

  1. Die Kombination von Arginin mit dessen natürlicher Vorstufe Citrullin verlängert die gefäßweitende und blutfluss- sowie blutdruckregulierende Wirkung um das Vierfache. Der Körper wandelt Citrullin automatisch und vollständig in Arginin um. Aus beispielsweise 1 g Citrullin wird damit 1 g Arginin.
  2. Für den vollen Wirkungserfolg genügt die tägliche Zufuhr von 5 g Arginin – sofern die Aminosäure gleichmäßig zur Verfügung gestellt wird.

Sie können sich leicht ausrechnen, dass die zweimalige Einnahme (morgens/abends) von 2,5 g eines solchen Arginin-Citrullin-Komipräparates die Gefäße optimal schützt.

12. Die besten Arginin-Produkte für Sie

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Natürlich sind die Bedürfnisse verschieden. Wer ins Studio zum Hantelstemmen geht, zur Joggingrunde aufbricht oder sich aufs Rudergerät setzt, will einen schnell wirksamen Leistungs-Push von ein, zwei Stunden. Eine Kombination mit Citrullin ist dann zweitrangig.

Doch auch für Sportler gibt es Präparate, die sich ganz besonders empfehlen, zum Beispiel Maca-Arginin-Kapseln. Diese und noch andere Lösungen präsentieren wir Ihnen in unseren Empfehlungsrubriken (im Aufbau).

Denn tatsächlich sind Arginin und Citrullin hervorragend dafür geeignet, mit diversen anderen intelligenten Pflanzenrohstoffen kombiniert zu werden. Warum? Weil diese Vitalstoffkombinationen für eine Intensivierung der natürlichen Eigenschaften, das heißt eine deutlich stärke Wirkung sorgen. Bekanntlich ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Zu diesen Vitalstoffen gehören zum Beispiel Rutin, Quercetin, OPC und Resveratrol. Das Quartett kommt insbesondere der Herz-Kreislauf-Vorsorge zugute. Neben Maca sind Cordyceps sinensis und Tribulus für Sportler von Bedeutung. Darüber hinaus haben sich aber auch Kombinationen mit Sägepalm und Astaxanthin in der Praxis bewährt.