Arginin

INHALT:

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Die ganze Wahrheit über Arginin: arginin.de

Wir haben uns die Aufgabe gestellt, diese Zusammenhänge in leicht verständlicher
Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus einem einfachen Grund:
Biologisch gesehen handelt es sich bei Arginin um ein Vitalstoffwunder, das auch Ihre
Lebensqualität unkompliziert verbessern kann. Sicher möchten Sie nun gerne
wissen, wie genau. Das Wissensportal www.arginin.de hat darauf die richtigen
Antworten.

Denn leider kursieren viele Halbwahrheiten und Fehlinformationen über Arginin. Zwei
Beispiele verdeutlichen diesen Sachverhalt prägnant:

  • Beispiel 1 – Wirkung: Als Solist ist reines Arginin wenig durchsetzungsstark, spätestens nach drei Stunden hat sich die Wirkung erschöpft. Doch in Kombination mit der Aminosäure Citrullin kann die Wirkdauer ums Vierfache
    verlängert werden! Dieser Sachverhalt ist schon lange bekannt. Warum dann
    noch Arginin-Monopräparate? Stellen Sie sich vor: Um über einen See zu
    kommen, stehen Ihnen zwei Wasserfahrzeuge zur Verfügung. Zum einen ein
    Ruderboot, das aber nur über einen Riemen verfügt, und für das Sie mehrere
    Mitruderer benötigen, weil die Kraft einer Person nicht reicht, um über das
    Gewässer zu kommen. Oder eine PS-starke Motoryacht mit gefülltem Tank. Wie
    lautet Ihre Wahl?
  • Beispiel 2 – Qualität: Wer das Wohlbefinden steigern möchte, will das
    gesundheitlich unbedenklich regeln. Doch neben L-Arginin-Base-Erzeugnissen
    aus schadstoffgeprüfter Gerste, die einen fast 100-prozentigen Reinheitsgrad
    haben, sind auf dem Markt auch Präparate aus L-Arginin Hydrochlorid (HCL) erhältlich.
    Dieses wird vor allem aus den Federn von Enten aus Massentierhaltung
    gewonnen. Eine Rückstandsbelastung durch Pestizide, Antibiotika oder
    Schwermetalle ist nicht auszuschließen.

Diese Beispiele lassen sich fast beliebig fortsetzen. Doch Wohlbefinden ist ein hohes
Gut, und deshalb haben wir uns der Wahrheit verpflichtet. Wirkweise, Anwendung
und die besten Präparate – hier erfahren Sie alles, was Sie über Arginin wissen
müssen. Vor allem: Worauf es bei der Arginin-Einnahme wirklich ankommt. Doch der
Reihe nach.

Das Universalgenie unter den Aminosäuren

L-Arginin Formel
Die semi-essentielle Aminosäure L-Arginin ist aufgrund ihrer exklusiven Eigenschaften für Ihr Wohlbefinden unverzichtbar – unabhängig von Ihrem Alter, Geschlecht oder Ihrer individuellen Lebenssituation! Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass alle Menschen in ihrem Alltag von L-Arginin profitieren. Deshalb gilt L-Arginin auch als das Universalgenie unter den Aminosäuren.
Besonders für Raucher, im Wachstumsalter und während einer Schwangerschaft ist die konsequente Versorgung mit L-Arginin höchst bedeutsam. Aber auch bei Stress, Erkältungen, Erektionsstörungen, Diäten, sportlichen Betätigungen, körperlichen Beanspruchungen, Wechseljahresbeschwerden, sämtlichen Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Diabetes Typ 2, Unfruchtbarkeit,Grauer Star oder nach Operationen, Verletzungen und Unfällen. (Übrigens: Der Zusatz „L-“ steht für linksdrehend und hat allein biochemische
Bedeutungen; man kann umgangssprachlich auch auf ihn verzichten. Und so halten wir das im Weiteren auch.)

Physiologisch betrachtet: Was ist Arginin?

Arginin ist ein elementarer Lebensbaustein. Einige Aminosäuren, wie neben Arginin zum Beispiel auch Glutamin, Lysin, Methionin oder Phenylalanin, verbinden sich im Körper zu Eiweißmolekülen, aus denen dann Proteine entstehen. Man nennt diese Aminosäuren daher auch proteinogen, also eiweißbildend. Da Proteine die Basis für Organe, Gewebe, Muskeln und Knochen bilden, ist ohne Proteine menschliches Leben unmöglich.

Proteinogene Aminosäuren im Überblick

essentielle Aminosäurensemi-essentielle Aminosäurennicht-essentielle Aminosäuren
Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, ValinArginin, HistidinAlanin, Aspargin, Asparginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin, Tyrosin
-> Sind grundsätzlich mit der Nahrung aufzunehmen-> Müssen in bestimmten Konstellationen verstärkt mit der Nahrung zugeführt werden.-> Werden durch Mikroorganismen im Verdauungstrakt synthetisiert oder aus anderen Aminosäuren gewonnen.

Der Körper benötigt nicht alle Aminosäuren im gleichen Maße. Als semi-essentielle Aminosäure wird Arginin vom Körper zwar überwiegend selbst hergestellt, aber oft nicht in ausreichender Menge. Dann ist eine ergänzende Zufuhr geboten. Mindestens durch argininreiche Lebensmittel, noch besser durch Arginin/Citrullin-Präparate. Auf unseren Empfehlungsseiten verraten wir Ihnen, welche für Sie in Frage kommen.

So wirkt die Aminosäure Arginin im Körper

Als natürliche Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO) genießt Arginin unter den Aminosäuren eine besondere Stellung. Vorstufe bedeutet, dass im Blut aus Arginin automatisch und auf ganz natürliche Weise NO gebildet wird. Für den Körper ist das die wichtigste biologische Funktion von Arginin überhaupt: NO hält die Gefäße elastisch, glatt und geschmeidig und reguliert den Blutdruck und Blutfluss. Ist das der Fall, kann das Blut ungehindert strömen und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen einerseits und die Entsorgung von Krankheitserregern und Schadstoffen andererseits garantieren. Anders ausgedrückt stellt Arginin die Basis für Gesundheit und Vitalität. Das wurde schon vor langer Zeit wissenschaftlich bewiesen.

Arginin -> Stickstoffmonoxid -> Gefäßerweiterung -> Blut strömt frei -> Wohlbefinden

Die Entstehungsweise und lebenswichtige Bedeutung des Schutzfaktors Stickstoffmonoxid beschrieben in den frühen 1980er-Jahren die drei US-amerikanischen Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad. Für ihre Entdeckung wurden sie 1998 mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Sie erhielten die Auszeichnung „Für die Erforschung der Wirkungen von Stickstoffmonoxid als Signalmolekül im menschlichen Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem“.

Typisch Arginin-Mangel: Der Blutdruck steigt

Was geschieht, wenn zu wenig Stickstoffmonoxid zur Verfügung steht? Ist das längerfristig der Fall, lagern sich sogenannte Plaques in den Gefäßwänden ein.
Diese bestehen aus Blutfetten, Entzündungszellen, Blutgerinnseln und Kalk. Sie ziehen in Form von Arteriosklerose, landläufig als Gefäßverkalkung bekannt, und
Bluthochdruck chronische Gefäßstörungen nach sich. Arteriosklerose und Bluthochdruck sind zwei Seiten einer Medaille:

  • Mit der Plaques-Bildung verhärten, verdicken und versteifen die Gefäße.
  • Das Gefäßvolumen nimmt ab. Da die Blutmenge gleich bleibt, muss es mit erhöhtem Aufwand durch die Gefäßbahnen gepumpt werden. Der Blutdruck steigt.
  • Dauerhaft erhöhter Blutdruck führt zu Verletzungen an den Arterieninnenwänden, was die Entstehung von Plaques begünstigt usw.

Plaques bilden sich schleichend über Jahre viele hinweg:

GefäßzustandBlutfluss und BlutdruckBedeutung
Keine PlaquesNormaler Blutstrom und -druckAlles O.k.: Gefäße sind
gesund
Einlagerung von PlaquesBlutstrom beginnt zu stocken, Blutdruck steigtVorsicht: Vorsorge muss Thema werden
Weiche Plaques brechen auf, Partikel lösen sichBlutfluss eingeschränkt,
auffälliger Bluthochdruck
Achtung: Eskalation droht, Arztbesuch dringend notwendig
GefäßverschlussBlutfluss unterbrochen Alarm: Lebensgefahr

Um der Plaque-Bildung entgegenzuwirken gibt es genau zwei Vorsorge-Ansätze, und sie sollten beide ins Auge gefasst werden. Die langfristige Lösung besteht in der
Änderung des Lebenswandels. Rauchen, Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sind Faktoren, die der Bildung von Stickstoffmonoxid entgegenstehen. Kurzfristig gesehen kann aber auch schon die gezielte und regelmäßige Zufuhr eines Arginin/Citrullin-Präparats für mehr Lebensqualität sorgen. Geeignete Produkte finden Sie auf unseren Empfehlungsseiten.

Ein illustratives Beispiel sind Erektionsstörungen. Es zeigt zudem, dass Sie auch Arginin statt Viagra & Co. zur Potenzförderung nutzen können, da NO genau die gefäßerweiternde und den Blutfluss verbessernde Wirkung hat, die für eine Erektion notwendig ist.

Bei Erektionsstörungen fördert Arginin die Potenz

Mit zunehmendem Alter verbergen sich hinter Erektionsstörungen (medizinisch: Erektile Dysfunktion) körperliche Ursachen, das heißt verhärtete, verdickte und versteifte Gefäße. Da der Penis ein Schwellkörper ist, herrscht im Bett leider Flaute, wenn das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Viele greifen dann zu Viagra, Cialis oder Levitra. Also Medikamenten auf Basis von PDE-5-Hemmern, die ursprünglich zur durchblutungsfördernden Behandlung von Koronarkrankheiten entwickelt wurden. Da PDE-5-Hemmer als „Nebeneffekt“ die Erektionsdauer und -intensität verbessern, hat man sie als Potenzmittel zweckentfremdet. Das funktioniert mit Stickstoffmonoxid ebenfalls: NO weitet die Gefäße und lässt das Blut pulsieren, was letztlich der Standfestigkeit des Penis zugute kommt.

Dennoch gibt es gravierende Unterschiede zwischen Arginin und Medikamenten. Arginin wirkt zwar nicht so schnell und erfordert eine längerfristige und regelmäßige Einnahme, dafür hat Arginin keine Nebenwirkungen, entspricht dem Bauplan der Natur und kommt dem ganzen Körper zugute. Kein unwesentlicher Aspekt, denn die Blutgefäße des Penis ähneln denen des Herzens. Frühwarnsystem Penis: Erektile Dysfunktion kann der Hinweis auf einen drohenden Herzinfarkt sein. Wenn „er“ nicht mehr steht, steht ein Besuch beim Kardiologen an

Aminosäure L-Arginin

Seitdem die außerordentliche Bedeutung der semi-essentiellen Aminosäure L-Arginin für die Gefäßgesundheit bekannt ist, ranken sich viele Hoffnungen um deren medizinischen Einsatz im Bereich der Präventiv- und Therapie begleitenden Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Leider erfüllten sich die damit verknüpften Erwartungen bislang noch nicht im gewünschten Umfang. Obwohl zweifelsohne feststeht, dass Arginin den Blutfluss und Blutdruck positiv beeinflussen sowie das Gefäßsystem geschmeidig halten kann. Immerhin wurde die Erforschung dieser Mechanismen 1998 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.

Klein, aber oho: das Nährstoffwunder Arginin

Aufgrund dessen stellt sich natürlich die Frage: Warum ist es bisher nicht gelungen, dem Nährstoffwunder Arginin im Markt für Herz-Kreislauf-Mittel zum Durchbruch zu verhelfen? Am mangelnden Bedarf liegt es definitiv nicht, und die Auswahl an verschiedenartigen Arginin-Supplementierungen ist groß. Doch keines dieser Produkte steht im Ruf, nachweislich einen effizienten, von Langfristigkeit geprägten Beitrag im Kampf gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck, Schaufensterkrankheit oder Durchblutungsstörungen zu leisten.

Für das Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem

Doch damit ist jetzt Schluss. Denn ein Expertenteam um den international renommierten Arginin-Spezialisten Prof. Dr. med. Rainer H. Böger vom UKE Hamburg hat ein Kombipräparat entwickelt, das durch die neuartige Kombination von Arginin mit dessen Vorstufe L-Citrullin das kolossale Potenzial von Arginin in ganzem Umfang fruchtbar zu machen versteht. Als diätetisches Lebensmittel nutzt das Präparat die spezielle Wirkweise der Aminosäure Citrullin – und erzielt damit im Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem einzigartige Ergebnisse. Aus einem scheinbar hoffnungslosen Fall wurde so ein echter Leistungsträger!

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger