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Arginin Base oder HCL?

Base oder Hydrochlorid? Fermentation oder Extraktion? Gehen Sie bei der Arginin-Einnahme keine Kompromisse ein!

Zusammenfassung:

Augen auf beim Kauf von Arginin-Supplementen: Die qualitativ hochwertigsten Nahrungsergänzungen basieren auf fermentierter Arginin-Base. Diese ist pflanzlich, besteht aus reinem Arginin, hat den höchsten Reinheitsgrad, einen bekömmlichen pH-Wert und keine Nebenwirkungen.

Sie haben es sicher schon bemerkt: Auf dem Nahrungsergänzungsmittel-Markt ist eine Flut unterschiedlicher Arginin-Produkte erhältlich. Leider unterscheidet sich deren Qualität stark. Hier erfahren Sie, woran man hochwertige Präparate erkennt. Zunächst einmal an den verwendeten Rohstoffen.

Für Arginin-Präparate kommen als Rohstoffe entweder Arginin-Base oder Arginin-Hydrochlorid (HCL) in Frage. Sie unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Merkmale, der Reinheit und des pH-Werts.

Gut: Der Rohstoff Arginin-Base
MerkmaleRegt die Magensäureproduktion an, löst sich langsam in Wasser, schmeckt und riecht leicht nach Fisch.
ReinheitBesteht zu fast 100 Prozent aus reinem Arginin. Damit entspricht ein Gramm des Rohstoffs auch einem Gramm Wirkstoff.
pH-WertArginin ist zwar eine Aminosäure, doch chemisch eine Base. Gemäß internationalen Standards hat Arginin-Base einen für den Organismus bekömmlichen pH-Wert zwischen 10,5 und 12.
Schlecht: Der Rohstoff Arginin-Hydrochlorid (HCL)
MerkmaleEin Hydrochlorid ist ein Salz, das sich aus einer organischen Base und Salzsäure zusammensetzt. In der Medizin werden basische Arzneistoffe aufgrund ihrer guten Wasserlöslichkeit oft als Hydrochloride eingesetzt. Nicht unproblematisch, da Salzsäure die Funktionsleistungen der Nieren beeinträchtigen kann.
ReinheitBesteht zu etwa 75 Prozent aus Arginin. Mit anderen Worten entsprechen einem Gramm Rohstoff nur 0,75 g Wirkstoff.
pH-WertEuropäische Richtlinien sehen für Arginin-Hydrochlorid einen pH-Wert von 6 bis 6,5 vor. Dieser liegt im sauren, für den Körper nicht idealen Bereich.

Die Gegenüberstellung lässt keinen Spielraum für Interpretationen: Arginin-Base ist Arginin-Hydrochlorid eindeutig überlegen! Besieht man sich ergänzend die beiden Herstellungsmethoden, die bei der Produktion von Arginin-Supplementen in Frage kommen, wird die qualitative Überlegenheit von Arginin-Base noch frappierender:

  • Fermentation: Darunter versteht man die chemische Umwandlung von Stoffen durch Bakterien und Enzyme. Die Fermentation kommt allein bei der Erzeugung von Arginin-Base zum Einsatz. Verwendet werden ausschließlich pflanzliche Grundstoffe, vor allem Getreide wie zum Beispiel Gerste
  • Extraktion: Gemeint ist das Herausziehen einer Substanz aus einem Stoffgemisch. Die Extraktion wird bei der Fertigung von Arginin-Hydrochlorid, in Einzelfällen auch Arginin-Base eingesetzt. Als Ausgangsstoff dienen gewöhnlich Menschen- und Tierhaare sowie Federn von Enten aus Massentierhaltung. Es ist durchaus möglich, dass diese durch Rückstände wie Arzneimittel oder Schwermetalle belastet sind.

Damit geht ein klarer Punktsieg an Arginin-Base aus Fermentation, Arginin-Base aus Extraktion rangiert im Mittelfeld, der absolute Verlierer ist Arginin-Hydrochlorid.

Diese Punkte sprechen für Arginin-Base aus Fermentation:

  • Bietet die maximale Wirkung: 1 g Rohstoff = 1 g Wirkstoff
  • Höchster Reinheitsgrad von 100 Prozent
  • Sehr bekömmlicher basischer pH-Wert von 10,5 bis 12
  • Reines Arginin hat keine Nebenwirkungen
  • Pflanzlicher Ursprung und damit für Veganer/Vegetarier geeignet

Tipp: Um sicherzugehen, dass die Arginin-Base frei von Rückständen wie zum Beispiel Pestiziden ist, achten Sie bei Ihrer Supplement-Auswahl auf das Gütesiegel „schadstoffgeprüft“!