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Arginin FAQ

Für Sie beantwortet: Häufige Fragen rund um Arginin

Zusammenfassung:

Hier haben wir eine Auswahl an Fragen für Sie zusammengestellt, die in der Vergangenheit immer wieder an uns herangetragen wurden. Zum Beispiel: Wie wirkt Arginin? Wann sollte man Arginin einnehmen? Warum ist Arginin im Bodybuilding so beliebt? Und was hat es mit Citrullin auf sich? Ganz gleich ob Laie oder Expertin, wer an Arginin interessiert ist, sollte sich im FAQ-Bereich einmal umschauen, es gibt Spannendes und Informatives zu erfahren.

Sie vermissen Ihre Frage? Schreiben Sie uns – wir werden diese sehr gerne für Sie beantworten und hier einstellen.

1. Arginin Grundlagen

Was ist Arginin?

Arginin, oder genau genommen L-Arginin, ist eine semi-essentielle Aminosäure. Sie übernimmt viele Aufgaben im Körper. Dazu gehört die Bildung von Proteinen, also Eiweißen. Diese bilden die Grundlage für Muskeln, Gewebe sowie Organe wie Lunge oder Nieren. Zudem ist Arginin die Vorstufe des Botenstoffes Stickstoffmonoxid, der für gesunde Gefäße unersetzlich ist.

Semi-essentiell bedeutet, dass der Körper Arginin in geringem Maß selbst herstellt, aber in besonderen Situationen eine ergänzende Einnahme sinnvoll sein kann oder sogar notwendig wird. Zum Beispiel in der Schwangerschaft, beim Bodybuilding, bei Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Arteriosklerose oder zur Potenzsteigerung. Hier erfahren Sie mehr.

Was bewirkt Arginin?

Als natürliche Vorstufe von Stickstoffmonoxid hält Arginin die Gefäße weit und geschmeidig. So kann das Blut frei fließen. Damit ist Arginin gut für die Potenz, denn für eine gelingende Erektion muss Blut in den Penis einströmen können.

Aber Arginin auf ein Mittel zur Potenzsteigerung zu reduzieren, wird der Aminosäure nicht gerecht. Schließlich bewirkt die verbesserte Durchblutung auch beim Bodybuilding oder Joggen ein Plus an Vitalität. Tipp für Frauen: Während der Tage sorgt Arginin für eine bessere Haut. (Weitere Infos finden Sie hier.)

Wer braucht Arginin?

Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass alle Menschen in ihrem Alltag von Arginin profitieren.

Arginin sorgt dafür, dass die Gefäße weit und elastisch und die körpereigene Blutdruckregulation intakt bleiben. Damit ist Arginin bei allen Herz-Kreislauf-Krankheiten, doch insbesondere Bluthochdruck, die erste Wahl. (Mehr dazu hier.)

Auch bei einer Potenzstörung machen sich die durchblutungsverbessernden Eigenschaften von Arginin vorteilhaft bemerkbar. Gleiches gilt für Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Zahnärzte weisen zudem darauf hin, dass Arginin für ein robustes Zahnfleisch benötigt wird.

Was macht Arginin im Körper?

Ganz gleich, ob Arginin über ein Supplement oder durch Nahrungsmittel wie Walnüsse und Lachs aufgenommen wird, Arginin ist für den Körper wie ein Jungbrunnen. Insbesondere Herz, Kreislauf, Adern und Haut profitieren von dem Vitalstoffwunder Arginin.

Männer aufgepasst: Als natürliches Potenzmittel verbessert Arginin die Schwellfähigkeiten des Penis bei anhaltenden Erektionsstörungen.

Wann sollte man Arginin einnehmen?

Neben der Förderung eines gesunden Herz-Kreislauf-Systems sind Fitness und Kraftsport klassische Anwendungsgebiete für Arginin. Bodybuilder bezeichnen Arginin gerne als Booster, da Arginin das Muskelvolumen und den Muskelpump verbessert.

Männer nehmen Arginin häufig zur Stärkung der Libido bei Potenzproblemen. Ebenfalls kann Arginin dazu verwendet werden, das Immunsystem zu stärken und die Funktion der Prostata zu verbessern.

Warum wird Arginin beim Bodybuilding verwendet?

Bodybuilder nehmen Arginin zur Insulinstimulation und Gefäßerweiterung. Erstere fördert die Speicherung von Proteinen und Kohlenhydraten im Muskelgewebe, was dem Muskelvolumen und damit auch der gewünschten Gewichtszunahme zugute kommt. Und weitgestellte Gefäße verbessern den Blutfluss und so die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung, was den Muskelpump steigert. Mehr Informationen finden Sie hier: Arginin und Kraftsport.

Außerdem senkt Arginin – im Zusammenspiel mit Lysin – den Cortisol-Gehalt. Cortisol gilt als Stresshormon, das den Muskelaufbau und die Regeneration beeinträchtigt. In Kombination mit Ornithin wirkt Arginin entgiftend und fördert den Schlaf. Insofern trägt Arginin auch so zur Erholung nach dem Training bei.

Was bewirkt Arginin bei Frauen?

Arginin bewirkt eine verbesserte Durchblutung und elastische Gefäße. Damit empfiehlt sich Arginin generell bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Ergänzend raten Heilpraktiker zu Arginin im Klimakterium: Viele Wechseljahres-Beschwerden gehen mit einer gestörten Gefäßweitenregulation und Blutzirkulation einher. Folge: Hitzewallungen, Schweißausbrüche und gegebenenfalls Effekte wie Kopfschmerzen oder sogar Migräne. Ebenfalls kommt Arginin der Leber zugute, da sich in den Wechseljahren der Hormonhaushalt ändert und die Leber über Gebühr beansprucht wird.

Tipp für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch: Animieren Sie Ihren Partner zur Arginin-Einnahme, da Arginin den Aktionsradius von Spermien und die Sperma-Menge erhöhen kann. (Mehr erfahren.)

Was ist besser: Arginin Base oder HCL?

Die qualitativ hochwertigsten Supplemente basieren auf fermentierter Arginin-Base. Diese ist pflanzlichen Ursprungs, zum Beispiel Gerste. Zudem hat sie einen Reinheitsgrad von nahezu 100 Prozent, einen bekömmlichen pH-Wert von 10,5 bis 12 und keine Nebenwirkungen.

Arginin-Hydrochlorid, kurz Arginin HCL, wird aus Haaren oder Federn von Tieren aus Massentierhaltung gewonnen, meistens Enten. Diese können durch Medikamente oder Schwermetalle belastet sein und so zu Nebenwirkungen führen. Abgesehen davon hat Arginin HCL einen maximalen Reinheitsgrad von 75 Prozent sowie einen pH-Wert von 6 bis 6,5. (Lesen Sie dazu hier.)

2. Arginin Unterschiede

Was ist der Unterschied zwischen Arginin und L-Arginin?

Es gibt keinen Unterschied, Arginin und L-Arginin sind identisch. Wissenschaftlich korrekt ist die Bezeichnung L-Arginin. Der Zusatz „L-“ steht für linksdrehend und hat allein biochemische Bedeutungen. Im Sprachgebrauch wird auf diesen der Einfachheit halber verzichtet.

Was ist besser: Creatin oder Arginin?

Im Bodybuilding werden Creatin und Arginin vielfach gemeinsam eingenommen: Kreatin für einen schnelleren Muskelaufbau, Arginin für den besseren Pump. Im Gegensatz zur Wirkung von Arginin ist die von Creatin jedoch wissenschaftlich nicht sicher bewiesen. Abgesehen davon sollte man sich vor Augen halten, dass Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse ohnehin jeden Tag 1 bis 2 g Kreatin bilden, und zwar aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin. Insofern kann es vielfach genügen, dem Körper ausreichend Arginin zur Verfügung zu stellen, um die Muskeln mit der gewünschten Energie zu versorgen.

Was ist besser: Arginin oder Maca?

Der „Durchblutungs-Booster“ Arginin und das „Anden-Ginseng“ Maca sind zwei Vitalstoffe, die sich perfekt ergänzen und für eine rundum bessere Performance im Alltag sorgen. Konsumenten und Konsumentinnen (!), die regelmäßig Arginin und Maca einnehmen, heben vor allem den Zugewinn an Leidenschaft und Lust beim Sex sowie die höhere sportliche Ausdauer hervor.

Was ist besser: Arginin oder Citrullin?

Am besten ist es, Arginin und Citrullin zu kombinieren, denn Citrullin ist die Vorstufe von Arginin. Das heißt: In den Nieren wird Citrullin automatisch in Arginin umgewandelt. Dieser Prozess dauert eine gewisse Zeit und geht langsam vonstatten, womit sich zwar der Wirkungsbeginn verzögert, aber die Wirkdauer verlängert. Anders Arginin, das bereits kurz nach der Einnahme zu wirken beginnt, doch dafür maximal drei Stunden (unabhängig von der zugeführten Menge). In Kombination mit Citrullin kann die Arginin-Wirkung jedoch ums Vierfache auf bis zu zwölf Stunden verlängert werden.

3. Arginin in der Natur

Welche Lebensmittel enthalten (am meisten) Arginin?

Arginin ist in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln, vor allem Fisch und Meeresfrüchten, enthalten. Vorzügliche vegane Arginin-Lieferanten sind Nüsse und Kerne, insbesondere Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, Haselnüsse, Buchweizenkörner, Kürbiskerne und Mandeln. Tiere mit einem hohen natürlichen Arginin-Anteil sind Hähnchen, Schwein, Lachs, Thunfisch und Garnelen. Weitere Arginin-Lebensmittel stellen getrocknete Erbsen, Haferflocken, Naturreis, Sojabohnen, Maismehl und Weizenvollkornmehl dar. Zudem steckt Arginin in Hühnereiern und Kuhmilch, womit sich auch Arginin in Quark befindet.

Aus was wird Arginin hergestellt/gewonnen?

Arginin wird entweder durch Fermentation oder Extraktion hergestellt. Fermentation bedeutet: Chemische Umwandlung von Stoffen durch Bakterien und Enzyme. Verwendet werden pflanzliche Grundstoffe, vor allem Getreide. Extraktion bedeutet: Herausziehen einer Substanz aus einem Stoffgemisch. Als Ausgangsstoff dienen Menschen- und Tierhaare sowie Federn von Enten aus Massentierhaltung. Vertiefende Hinweise lesen Sie hier.

4. Arginin einnehmen und Dosierung

Wie soll man Arginin einnehmen?

Entsprechend Ihrem Bedarf. Sportler nehmen Arginin im Idealfall kurz vor dem Training oder Wettkampf ein. Wer hingegen Arginin aufgrund einer körperlichen Notwendigkeit (Krankheit, Wechseljahre, erektile Dysfunktion usw.) verzehrt, sollte das jeden Tag tun, ansonsten hat Arginin keinen Effekt.

Ob Sie dabei Arginin-Pulver oder Arginin-Kapseln verwenden, spielt keine Rolle. Entscheidend sind neben der Dosierung vor allem die Qualität und das Vorhandensein weiterer Inhaltsstoffe wie Citrullin.

Arginin Pulver oder Kapseln?

Da die Verpackung keinen Einfluss auf die Wirkung hat, entscheidet allein Ihr persönlicher Geschmack. Arginin-Pulver muss vor dem Verzehr in Flüssigkeit aufgelöst werden, was mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, da die Löslichkeit von Arginin eher mittelprächtig ist. Komfortabler sind bereits verzehrfertige Arginin-Kapseln. Diese haben zudem den Vorteil der einfachen Dosierung.

Tipp für ältere Personen mit Schluckbeschwerden: Die Kapseln öffnen und das enthaltene Arginin-Pulver in Joghurt oder Fruchtsaft einrühren oder mit etwas Öl vermengen und dann verzehren.

Wie viel Arginin pro Tag einnehmen?

Wissenschaftliche Fachkreise definieren den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen mit 5 g Arginin. Je nach körperlicher Konstitution, gesundheitlicher Verfassung und Lebensstil kann der tatsächliche Bedarf abweichen. Tipp: Für gesunde Gefäße und ein robustes Herz-Kreislauf-System ist es vor allem wichtig, jeden Tag Arginin einzunehmen.

5. Arginin Wirkung

Wann fängt Arginin zu wirken an?

Etwa 20 Minuten nach der Einnahme beginnt Arginin zu wirken.

Wann setzt die Wirkung von Arginin ein?

Das ist abhängig davon, ob Sie Arginin auf nüchternen oder vollen Magen einnehmen. Auf leeren Magen setzt die Wirkung von Arginin rund 20 Minuten nach der Einnahme ein. Trinken Sie dazu ein großes Glas mit stillem Wasser.

Wann soll ich Arginin einnehmen?

Arginin ist durch eine intensive, aber kurze Wirkspitze von maximal drei Stunden gekennzeichnet. Sportler machen sich diese zunutze, indem sie kurz vor dem Training oder Wettkampf Arginin – auf möglichst leeren Magen – einnehmen.

Wird eine dauerhafte Wirkung erwünscht, zum Beispiel zur Herz-Kreislauf-Prävention oder Potenzsteigerung, muss eine 24-stündige Versorgung mit Arginin gewährleistet sein. Bei Arginin-Monopräparaten bedeutet das, im Abstand von drei Stunden Arginin zu verzehren, also achtmal täglich.

Komfortabler sind Arginin/Citrullin-Kombiprodukte, da diese zwölf Stunden wirken. Man braucht diese nur zweimal täglich zu schlucken, um rund um die Uhr von der Arginin-Wirkung zu profitieren. Nehmen Sie die Kombipräparate morgens und abends zu den Mahlzeiten, vor Essensbeginn mit 200 ml stillem Wasser.

Wann soll ich Arginin vor dem Training einnehmen?

Um beim Krafttraining und Bodybuilding eine höhere Muskelspannung zu erzeugen und die Muskelarbeit zu intensiveren, sollte die Arginin-Zufuhr kurz vor Trainingsbeginn erfolgen, da die Aminosäure nach etwa 20 Minuten zu wirken beginnt. Am besten ist es, Arginin vor dem Training oder Wettkampf mit 200 ml stillem Wasser auf nüchternen Magen einzunehmen.

Kann man Arginin überdosieren?

Nein. Es gibt keine Belege für eine schädigende Wirkung selbst höherer Arginin-Dosen.

Gibt es Nebenwirkungen bei Arginin?

Obwohl von Arginin keine Wechsel- und Nebenwirkungen bekannt sind, ist es ernährungsphysiologisch ratsam, den Einnahmeempfehlungen zu folgen.

Was passiert, wenn ich zu viel Arginin genommen habe?

Wissenschaftliche Fachkreise sind sich in zwei Punkten einig: Etwa 5 g Arginin entsprechen dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen; Dosierungen, die über dieses Maß hinausgehen, haben keinen Effekt und sind nutzlos. Sollte es dennoch zu unverhältnismäßigen Extremdosierungen kommen, sind Übelkeit, Kribbeln in den Extremitäten, Juckreiz, Kopfschmerzen oder Durchfall nicht auszuschließen, aber kein Anlass zur Sorge.

Mit was soll ich Arginin kombinieren?

Vitamine, Aminosäuren oder Pflanzenstoffe – je nach Verwendungszweck lässt sich Arginin mit einer Vielzahl von Vitalstoffen kombinieren. Generell empfiehlt sich die Kombination mit Citrullin, da diese Aminosäure die Wirkung von Arginin ums Vierfache auf bis zu zwölf Stunden verlängern kann. Bei schwindender Libido, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit ist die Kombination mit Maca sinnvoll. Bei Schlafstörungen kommt ergänzend Ornithin zum Zug, während die Kombination mit Lysin den Muskelaufbau und die Regenerationsfähigkeit fördert. Klassisch sind auch Verbindungen aus Arginin und Zink, Folsäure und Carnitin.

6. Arginin kaufen

Rund ums Kaufen von Arginin – was muss ich beachten?

Achten Sie bei Arginin-Präparaten nicht nur auf den Preis, sondern auf die Qualität. Am hochwertigsten sind Supplemente auf Basis fermentierter Arginin-Base. Von Produkten, die Arginin-HCL enthalten, wird abgeraten.

Für Sportler, die Arginin einnehmen möchten, um im Training kurzfristig höhere Intensitäten zu erzielen, empfehlen sich Arginin-Monopräparate. Personen, die dauerhaft von der Arginin-Wirkung profitieren möchten, greifen zu Supplementen, die Arginin mit Citrullin kombinieren. Grund: Unabhängig von der Arginin-Menge erlischt die Arginin-Wirkung nach maximal drei Stunden! Durch die Kombination mit Citrullin kann die Wirkdauer auf bis zu zwölf Stunden verlängert werden.

Was kostet Arginin?

Sie erhalten Arginin-Kapseln oder Arginin-Tabletten zu Packungspreisen von 15 bis 60 Euro. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Verzehreinheiten für einen Monat. Umgerechnet günstiger erhältlich sind Dosen mit Arginin-Pulver, das Sie vor dem Verzehr jedoch in eine Flüssigkeit einrühren müssen.

Wo kann ich Arginin kaufen?

Als Aminosäure wird Arginin rechtlich als Lebensmittel eingestuft. Demnach stellen Arginin-Präparate weder pflanzliche noch chemische Medikamente dar, sondern Nahrungsergänzungsmittel. Diese erhalten Sie in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und im Online-Handel, zum Beispiel bei Amazon.