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Arginin für Frauen

So steigern Frauen mit Arginin während ihrer Tage oder in den Wechseljahren die Lebensqualität

Zusammenfassung:

Bei Frauenleiden ist die Aminosäure Arginin die erste Wahl. Sie hat sich in Kombination mit Phytohormonen bei typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen sowie bei PMS und Regelbeschwerden (Unterleibskrämpfe, Stimmungsschwankungen usw.) als sanfte, natürliche und nebenwirkungsfreie Therapiealternative erwiesen.

Phytohormone sind sekundäre Pflanzenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung, die auch als pflanzliche Hormone bezeichnet werden. Sie finden sich zum Beispiel in Yamswurzel, Maca, Rotklee oder Soja. Gerade wenn sich der Hormonhaushalt im Klimakterium umstellt und die Leber über Gebühr belastet wird, kommt der Zufuhr von Arginin-Supplementen und essenzieller Fettsäuren eine überragende Bedeutung zu.

1. Arginin ist ein Thema für (fast) jede Frau

Rund 50 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter in Deutschland nehmen die Pille. Damit ist die Antibabypille das beliebteste Verhütungsmittel. Kinderwunsch, der Wechsel zu einer hormonfreien Verhütungsmethode wie der Kupferspirale oder unerwünschte Nebenwirkungen sind häufig ein Grund, die Pille abzusetzen.

Viele Frauen schrecken aber vor diesem Schritt aus Angst vor Begleiterscheinungen zurück. Das ist nachvollziehbar. Jedoch entstehen diese nicht, weil die Einnahme des Präparats beendet wird, sondern aufgrund der jahrelangen Hormonzufuhr. Diese hat

  • regelmäßige Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe),
  • das prämenstruelle Syndrom (PMS),
  • Unregelmäßigkeiten im Zyklus und Schmierblutungen sowie
  • Veränderungen im Hautbild

einfach unterdrückt. Körperliche und psychische Beschwerden rund um den Zyklus sind in gewisser Weise normal. Oder zumindest natürlich.

Das bedeutet jedoch nicht, die Begleiterscheinungen des Zyklus willenlos hinzunehmen. Wärmeflaschen, Kirschkernkissen, Yoga, autogenes Training oder Sport sind bekannte Hausmittel.

Aber auch die Aminosäure Arginin ist – insbesondere in Kombination mit bestimmten sekundären Pflanzenstoffen (Phytohormonen) – befähigt, krampfartigen Unterleibsschmerzen, Stimmungsschwankungen und anderen Zyklusproblemen rein natürlich zu begegnen. Dabei zeigen die Vitalstoffe Eigenschaften, die auch bei Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen für Linderung sorgen.

Mit anderen Worten: Ab der Pubertät können Arginin/Citrullin-Präparate in Verbindung mit Pflanzenstoffen die Lebensqualität vieler Frauen nachhaltig verbessern. Wenn auch Sie von ausgeprägten weiblichen Beschwerden betroffen sind, oder Sorge tragen, durchs Absetzen der Pille demnächst mit typischen Frauenleiden konfrontiert zu werden, dann sollten Sie hier weiterlesen. Mit Arginin & Co. können Sie das Wohlbefinden sanft, einfach und dauerhaft steigern!

2. Die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron

Für ein tieferes Verständnis dessen ist zunächst ein Blick auf die Östrogene und Progesteron erforderlich, die weiblichen Sexualhormone. Sie werden in der geschlechtsreifen Phase des Lebens gebildet:

  • Östrogene: Sind für die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale sowie das Gefühlsleben und Denken verantwortlich und vor allem in der ersten Zyklushälfte bedeutsam. Der Östrogenspiegel im Blut schwankt im Lauf des Zyklus stark. Östrogene werden in den Eierstöcken, im Mutterkuchen und in der Nebennierenrinde gebildet.
  • Progesteron: Das Gelbkörperhormon Progesteron ist für den Eintritt und Erhalt einer Schwangerschaft notwendig, ermöglicht einen normalen Zyklus und ist während der zweiten Zyklushälfte dominierend. Der Progesteron-Blutspiegel unterliegt starken Schwankungen. Progesteron wird vorwiegend in der Plazenta und im Gelbkörper gebildet, zu kleinen Teilen in der Nebennierenrinde.

Damit haben die Sexualhormone nicht nur eine zentrale Bedeutung für die Fortpflanzung, sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Lebensqualität und das Wohlbefinden. Und da das hormonelle Gleichgewicht sowohl im Zyklus als auch Lebenslauf alles andere als konstant ist, haben Frauen mit körperlichen und psychischen Symptomen zu tun, die Männern völlig fremd sind, und von diesen gerne mit „Befindlichkeitsstörungen“ abgetan werden – völlig zu Unrecht: Hormonmängel gehen mit körperlichen und psychischen Symptomen einher.

 Progesteron-MangelÖstrogen-Mangel
Typische körperliche Symptome
  • Geblähter Bauch
  • Geschwollene Brüste
  • Gewichtszunahme
  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schmerzen bei der Periode
  • Gewichtszunahme
  • Hauttrockenheit
  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Scheidentrockenheit
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen bei der Periode
  • Schmerzen beim Eisprung
Typische psychische Symptome
  • Aggressionen
  • Reizbarkeit
  • Zornausbrüche
  • Depressionen
  • Hohe Sensibilität
  • Nervosität
  • Weinerlichkeit

Diese Mangelerscheinungen zeigen sich am eklatantesten in den Wechseljahren.

3. Wenn sich in den Wechseljahren der Hormonhaushalt umstellt

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau. Sie beginnen gewöhnlich im fünften Lebensjahrzehnt und dauern rund zehn bis 15 Jahre. Während der Wechseljahre nimmt die Bildung der weiblichen Sexualhormone kontinuierlich ab. Mit der nachlassenden Produktionsrate der Geschlechtshormone schwindet die Fortpflanzungsfähigkeit. Zudem treten die Monatsblutungen immer seltener auf, bis sie irgendwann verschwinden. Den Zeitpunkt der letzten Menstruation nennt man Menopause.

In Deutschland sind die Wechseljahre für etwa 60 Prozent der Frauen mit Komplikationen verbunden, den Wechseljahresbeschwerden (klimakterisches Syndrom). Sie können mal stärker, mal schwächer auftreten und haben ihre Ursache in der Umstellung des Hormonhaushaltes. Zu den klassischen Symptomen zählen:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche, vor allem nachts
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit, Nervosität, Unruhe
  • Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühle
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Lustlosigkeit, Depressionen
  • Gewichtszunahme
  • Trockene Schleimhäute, Scheidentrockenheit
  • Herzrasen
  • Osteoporose (Knochenschwund)

Wechseljahresbeschwerden sind keine Krankheit – auch wenn sie so stark ausfallen können, dass therapeutische Interventionen notwendig sind. Früher verschrieben Ärzte häufig synthetische Medikamente. Heute nimmt man vor der chemischen Hormonersatztherapie (HET) jedoch zunehmend Abstand, da sie häufig von gravierenden Nebenwirkungen begleitet wird.

Alternativ empfiehlt es sich, Wechseljahresbeschwerden durch eine gesunde Lebensführung und spezielle Vitalstoffe zu begegnen. Berücksichtigt man obige Tabelle, sind das naheliegender Weise Vitalstoffe, die einen hohen Gehalt an Progesteron und Östrogenen vorweisen können: Phytohormone.

4. Phytohormone für PMS, Wechseljahres- und Regelbeschwerden

Phytohormonen sind sekundäre Pflanzenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung. Man spricht daher auch von pflanzlichen Hormonen. Sie finden sich zum Beispiel in Rotklee, Traubensilberkerze, Hopfen, Yamswurzel, Maca und Soja:

  • Yamswurzel: Die mexikanische Yamswurzel (Dioscorea villosa) zeichnet sich durch einen hohen Diosgenin-Gehalt aus. Diosgenin ist ein pflanzliches Progesteron.
  • Maca: Viele Männer kennen Maca als „peruanisches Viagra“ oder „Anden-Ginseng“. Doch durch ihren großen Progesteron-Reichtum profitieren auch Frauen von der kartoffelartigen Knolle.
  • Soja: In Sojabohnen sind viele Isoflavone enthalten, das heißt pflanzliche Östrogene. Daher empfehlen sich Extrakte aus Sojabohnen bei Östrogenmangel.

Der Clou: Tatsächlich haben sich Phytohormone nicht nur in Wechseljahren, sondern auch bei PMS und Regelbeschwerden als sanfte, natürliche und nebenwirkungsfreie Therapiealternative erwiesen!

Dabei kommt vor allem Progesteron ein hoher Stellenwert zu. Progesteron-Gaben können unregelmäßige Zyklen rhythmisieren und bei starken und schmerzhaften Menstruationsblutungen die Beschwerden reduzieren. Letzteres gilt auch für PMS. Weiterhin ließen sich in den Wechseljahren durch Progesteron klassische Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüche verbessern. Kein Wunder: Überwiegend beruhen Wechseljahresbeschwerden auf einem Progesteron-Mangel. Da Progesteron zudem die hormonproduzierenden Organe stimuliert, für Ausgleich zwischen den Hormonen sorgt und indirekt die Östrogenbildung fördert, sind bei PMS, Wechseljahres- und Regelbeschwerden Yamswurzel und Maca die erste Wahl. Zusammen mit Arginin.

5. Perfekt: Arginin verschafft Linderung bei Frauenleiden

Als natürliche Vorstufe von Stickstoffmonoxid hält Arginin die Gefäße elastisch, glatt und geschmeidig und reguliert den Blutdruck und Blutfluss. Dadurch kann das Blut ungehindert strömen und alle Nährstoffe bestmöglich – gemäß dem Bauplan der Natur – im ganzen Körper verteilen. Und damit auch Pflanzenhormone, wie sie sich in Maca und Yamswurzel finden. Praktisch: Die genannten Vitalstoffe lassen sich optimal mit Arginin kombinieren. Bei PMS, Wechseljahres- und Regelbeschwerden sollten Sie daher unbedingt zu Kombi-Präparaten greifen, die neben Maca oder Yamswurzel auch Arginin/Citrullin enthalten.

Doch es ist nicht allein der optimierte Vitalstoff-Transport, der Arginin zum gefragten Partner macht. Gerade im Klimakterium kann auch die durch Arginin verbesserte Gefäßelastizität für Linderung sorgen, denn viele Wechseljahresbeschwerden gehen mit einer Funktionsstörung der Gefäßweitenregulation (endotheliale Dysfunktion) einher. Dann erfolgt die Blutzirkulation nur noch eingeschränkt, was im Klimakterium mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den typischen Beschwerdebildern Hitzewallungen und Schweißausbrüchen führen. Durch die Arginin-Zufuhr nehmen diese wieder ab.

Cordyceps sinensis für das „Feuer des Lebens“

Oft sind die Wechseljahre durch nervöse Übererregungen, sexuelle Unlust und depressive Verstimmungen gekennzeichnet. Dann kann Cordyceps sinensis für Ausgleich sorgen. Der Pilz ist in Asien seit 2000 Jahren als Aphrodisiakum bekannt: Er beruhigt, entspannt, reguliert und stimuliert die Funktionen der Nebenniere und steigert die Libido, wenn der Geschlechtstrieb mit zunehmendem Alter abnimmt. Zudem stärkt der Pilz die Ausdauer und Maximalkraft. Nicht ohne Grund verwendet die chinesische Olympiamannschaft den Cordyceps als legales Dopingmittel!

6. Wechseljahresbeschwerden beruhen auf Leberproblemen

Die positiven Eigenschaften von Arginin machen sich jedoch nicht allein in den Gefäßen, sondern auch der Leber bemerkbar. Zu deren vielfältigen Aufgaben gehört der Aufbau von Cholesterinverbindungen (nur ein kleiner Teil des Cholesterins wird über die Nahrung aufgenommen). Cholesterin ist wiederum der Ausgangsstoff verschiedener Hormone, unter anderem der weiblichen Sexualhormone. Die Umstellung des Hormonhaushalts im Klimakterium führt nun zu einer besonderen Beanspruchung der Leber, da mit dem Einsetzen der Wechseljahre die Eierstöcke immer weniger Sexualhormone produzieren.

Damit nicht genug. Für eine gelingende Hormonproduktion benötigt die Leber als Baustoffe mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren. Diese sind essenziell, das heißt sie müssen über die Nahrung zugeführt werden. Der Grund:

  • Mit den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt
  • Um auf die hormonalen Veränderungen richtig reagieren zu können und die Zusammenarbeit mit der Bauchspeicheldrüse zu gewährleisten, braucht die
  • Leber Baustoffe (Fettsäuren)
  • Fehlen diese, ruft die Leber andere Organe zu Hilfe, vor allem die Schilddrüse
  • Deren übermäßige Aktivität führt jedoch zu vegetativen Störungen
  • Diese äußern sich in Wechseljahresbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden sind damit auch immer Leberprobleme

7. Optimal für die Leber: Arginin und essenzielle Fettsäuren

Essenzielle Fettsäuren finden sich vor allem in pflanzlichen Ölen wie Oliven-, Distel- oder Maisöl, Lebertran, Nachtkerzenöl und Fischöl. Stehen der Leber zu wenig Baustoffe zur Verfügung, verschlechtert sich die Cholesterinqualität, was den Hormonhaushalt noch mehr durcheinanderbringt. Ein ausbalancierter Fettsäurehaushalt ist damit bei Wechseljahresbeschwerden bedeutsam.

Und zwar so bedeutsam wie die Einnahme von Arginin. Ganz allgemein kommen die durchblutungsfördernden Eigenschaften von Arginin der Leber zugute und harmonisieren so indirekt deren Hormonproduktion. Aber Arginin leistet noch viel mehr für das Organ und damit das Wohlbefinden, da die Aminosäure in den Harnstoffzyklus eingebunden ist. Bei diesem werden Stickstoffverbindungen abgebaut und – zusammen mit dem dabei freiwerdenden giftigen Ammoniak – in Harnstoff umgewandelt. Da die Harnstoffbildung in der Leber stattfindet, fördert Arginin nicht nur die Entgiftung, sondern unterstützt auch die volle Leistungsfähigkeit der Leber.

Für Frauen mit Wechseljahresbeschwerden haben daher Arginin-Supplemente eine überragende Bedeutung.