SUMMARY:

  • Dank ihrer natürlichen Eigenschaften hat L-Arginin auf Blut, Arterien und Gefäße einen bedeutsamen Einfluss

—————————————————————————————————————————————–

Das Zusammenspiel mit Blut, Arterien und Gefäßen

1.) Arteriosklerose: Ursächlich für die Volkskrankheit Nr. 1 ist das gestörte Zusammen-spiel zwischen Blut und Gefäßwänden: Blutplättchen verkleben an den Innenseiten der Arterien und bleiben haften. Dadurch kommt es zu Entzündungsreaktionen, die Kalkablagerungen, verengte Arterien und Durchblutungsstörungen nach sich ziehen. Steht jedoch ausreichend Arginin zur Verfügung, hat die Arteriosklerose kaum noch Chance zur Entfaltung, und das aus mehreren Gründen: Arginin unterbindet nicht allein die Verklebung von Blutplättchen an den Gefäßwänden, sondern verbessert die arterielle Durchblutung und senkt den für arteriosklerotische Gefäßablagerungen bestimmenden Bluthochdruck.

Arteriosklerose im Zeitverlauf

Im Alter steigt das Risiko für arteriosklerotische Erkrankungen

 

2.) Asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA): Die körpereigene Substanz ADMA verhindert die Funktionsentfaltung von Arginin durch Hemmung der Stickstoffmonoxid-Synthese. Das bedeutet, dass bei steigenden ADMA-Spiegeln die NO-Produktion zurückgeht. Ein hoher ADMA-Wert weist entsprechend auf ein gesteigertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Personen mit überdurchschnittlichem ADMA-Spiegel profitieren also von Arginin. Findet bei hohen ADMA-Werten eine Zufuhr statt, nimmt die NO-Synthese wieder Fahrt auf.

3.) Bluthochdruck: Arginin wirkt Bluthochdruck effektiv entgegen. Erstens optimiert die Aminosäure die Durchblutungsleistungen und die Sauerstoffversorgung der Gefäße und Organe, zweitens entspannt und weitet Arginin die Arterien aufs Geschmeidigste.

4.) Blutzucker: Da Arginin die Freisetzung von Insulin aus der Bauspeicheldrüse steuert und zur Regulation des Blutzuckerspiegels beiträgt, ist die Aminosäure für Diabetiker ein erheblicher Faktor: Arginin steigert die Glukosetoleranz und Sensibilität der Zellen gegenüber Insulin.

5.) Cholesterinspiegel: Lipide sind im Körper für die Reduktion von Blutfetten verantwortlich. Als Lipidsenker hat Arginin auf den Cholesterinspiegel somit einen günstigen Einfluss und kann nachweislich zu dessen Senkung beitragen.

6.) Diabetes mellitus: Aufgrund der Gefäß schützenden, die Durchblutung verbessernden Wirkungen von Arginin kann dessen regelmäßige Zufuhr die für Diabetes typischen Folgen mindern. Dazu gehören mangelhafte Durchblutungsleistungen und Gefäßstrukturen, die wiederum Schädigungen der Nieren oder des Augenhintergrundes herbeiführen können.

7.) Grüner Star: Eine weit verbreitete Erkrankung des Sehnervs ist das Glaukom, als dessen Ursache ein zu hoher Augeninnendruck gilt. Die gefäßerweiternden Effekte von Arginin reduzieren diesen und wirken Sehnervschädigungen entgegen.

 

„Medizin aktuell“