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Suchtprävention – Herausforderung für die Gesellschaft und den Betroffenen

Das Suchtphänomen hat eine internationale Dimension mit erheblichen Auswirkungen. Besonders dramatisch wirkt sich die Drogensucht aus. Weltweit liegt der jährliche Umsatz der Drogenkartelle bei etwa 500 Milliarden US-Dollar. Damit sind unzählige Schicksale verbunden. Neben den Betroffenen leiden die Angehörigen. Gesundheit, Beruf, familiäre und soziale Bindungen sind extrem gefährdet.

Der Betroffene kann im schlimmsten Fall alle Bindungen, seine wirtschaftliche Existenz und sogar sein Leben verlieren. Diese fatale Entwicklung kann ebenso durch andere Suchterkrankungen verursacht werden. Daher ist in diesen Fällen eine fachtherapeutische Behandlung unverzichtbar. Die Suchtursache sollte für eine dauerhaft erfolgreiche Behandlung unbedingt festgestellt werden. Die Entstehung einer Sucht hat immer Gründe. Diese können sehr vielfältig sein.

Für eine wirksame Suchtprävention müssen diese Ursachen bekämpft werden. Dabei kann es sich um suchtfördernde Rahmenbedingungen handeln oder in der Persönlichkeit des Betroffenen liegende Gründe. Gezielte, erfolgreiche Suchtprävention setzt das Wissen um die Entstehungsgründe, Symptome und Folgen einer Sucht voraus.

 

Definition von Suchtprävention

Sucht kann als krankhafte Abhängigkeit von einem Genuss- oder Rauschmittel auftreten. Ebenso kann ein übersteigertes, unkontrollierbares Verlangen nach einer bestimmten Handlung als Sucht bezeichnet werden. Suchtprävention zielt zum einen auf Veränderungen des individuellen Gesundheitsbewusstseins und Gesundheitsverhalten ab. Zum anderen soll die Suchtprävention durch gesellschaftliche Normen und sozial-kulturelle Rahmenbedingungen Einfluss nehmen. Die Angebote der Verhaltensprävention sind auf die Förderung von Eigenverantwortung, sozialer Kompetenz und Konfliktfähigkeit ausgerichtet. Maßnahmen der Verhältnisprävention sollen suchtfördernde soziale Systeme ändern.

 

Die verschiedenen Suchtpotenziale, Aufklärung und Therapie

Zu den verschiedenen Formen einer Suchterkrankung zählen insbesondere:

• Drogen und Medikamentenmissbrauch

• Glücksspiel

• Alkohol

• Tabak

• Internetsucht

• Kaufsucht

• Magersucht

• Esssucht

Eine Suchttherapie dient dazu, bestehende Probleme zu lösen und zukünftige zu verhindern. Durch therapeutische Maßnahmen sollen Rückfälle bei bestehender Suchtabstinenz verhindert werden. Jugendliche und Kinder sind ebenfalls von Sucht betroffen. Durch sachliche Aufklärung und emotionale Appelle sollen die Drogengefahren bewusstwerden. Hierzu können in besonderem Maße Eltern und Schulen beitragen. Suchtprävention sollte in die Unterrichtsplanung integriert werden. Durch Suchtprävention soll der Konsum vermieden werden. Dazu tragen die einschränkenden Bestimmungen zum Verkauf von Alkohol und Zigaretten ebenso bei wie Ernährungsangebote in Schulpausen.

Neben den Präventionsmöglichkeiten an Schulen können am Arbeitsplatz Hilfsangebote für suchtkranke Beschäftigte geschaffen werden. Im betrieblichen Gesundheitsmanagement sollten Suchterkrankungen Berücksichtigung finden. Im gesetzgeberischen Bereich sollte überprüft werden, ob bestehende Reglungen noch zeitgemäß und ausreichend sind. Dies umfasst auch die Frage des Kontrolldrucks in der Praxis. Dazu zählen:

• Betäubungsmittelgesetz

• Jugendschutzgesetz

• Glücksspielgesetz

• Höhe der Besteuerung für legale Drogen

• Mindestalter-Bestimmungen

• Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten

• Bedienungsmöglichkeiten von Glücksspielautomaten

Ein restriktives Aufstellverbot für Glücksspielautomaten in Tankstellen und Gaststätten wäre als Präventivmaßnahme zu begrüßen.

 

Prävention im sozialen Umfeld, Hilfsangebote staatlicher und charitativer Stellen

Beratungs- und Hilfsangebote staatlicher und charitativer Institutionen sollen genutzt werden. Bei naturgemäß zögerlichem Verhalten von Betroffenen sollten Angehörige, Arbeitskollegen oder Freunde initiativ werden. Die ambulante oder stationäre Therapie als Prävention: Durch Einzel- und Gruppengespräche soll die Persönlichkeit des Betroffenen stabilisiert werden. Das Gefühl von Schuld, Scham und Minderwertigkeit könnte ansonsten den Therapieerfolg blockieren. Der Suchtkranke soll sich in Einzelgesprächen öffnen, um die auslösende Ursache für die Suchterkrankung feststellen zu können. Dadurch verringert sich das Rückfallrisiko.

Bleibt der Suchtauslöser im Unterbewusstsein verborgen, könnte Hypnose zum Einsatz kommen. Falls sein Suchtgedächtnis nochmals aktiv wird, können Angehörige rechtzeitig einen Rückfall bemerken und Hilfe organisieren. Als Sofortmaßnahme könnte die Ehefrau die Kreditkarten in ihren Besitz bringen. Organisierte Selbsthilfegruppen bieten einem Erkrankten mehrere Vorteile. Er darf hier auf Verständnis für sein Fehlverhalten rechnen und kann außerdem praktische Tipps von anderen Betroffenen erhalten. Er fühlt sich in dieser Gruppe nicht mehr alleine. Hoffnung verbreiten Teilnehmer, die suchtabstinent sind. Wichtig ist eine Reduzierung von Suchtauslösern. Hierzu zählen Arbeitsplatzangebote für Jugendliche.

Eine moderne Suchtvariante ist die Internet- oder Sozial-Media-Sucht

Zu den Schattenseiten moderner Kommunikationstechnik zählt die Internet-Sucht. Davon sind mit zunehmender Tendenz hauptsächlich jüngere Menschen betroffen. Die Grenze zur Sucht verläuft auch hierbei fließend und wird kaum wahrgenommen. Zwischen intensivem Konsumverhalten und Sucht verläuft nur ein schmaler Grat. Erfolgserlebnisse beim Spielen, Chatten und Surfen eignen sich zur Problemverdrängung. Über eine Beratungsstelle können wertvolle praktische Tipps zur Bekämpfung der Internet-Sucht in Erfahrung gebracht werden. Dazu zählen:

• Reduzierung auf ein soziales Medium

• Ein Internet-Verzicht über einen Tag zum Pflegen sozialer Kontakte

• Alternative Ausübung eines geliebten Hobbys (Kinobesuch, Besuch Fußballspiel, Lieblingsessen im Restaurant) als Teil eines Belohnungssystems

Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass Kinder nicht ununterbrochen täglich vor ihrem PC sitzen und aufklärend über mögliche Suchtgefahren sprechen.

 

Fazit

Ursache und Beginn einer Sucht bleiben oft im Unklaren. Die Folgen können von starken finanziellen Einbußen bis zum Verlust von Beruf und Familie oder sogar Suizid reichen. Ist eine Selbsthilfe bei einer Suchterkrankung nicht mehr möglich, müssen Angehörige und professionelle Suchthelfer tätig werden. Die erforderliche Therapie soll auch als Prävention einen möglichen Rückfall verhindern. Damit es erst gar nicht so weit kommt, wirken verschiedene vorbeugende Maßnahmen auf mehreren Ebenen. Neben spezialgesetzlichen Regelungen zur Einschränkung eines möglichen Drogenkonsums muss eine möglichst intensive Aufklärung betrieben werden.

Die gesundheitlichen, beruflichen und sozialen Auswirkungen legaler und illegaler Drogen müssen bekannt sein. Probleme dürfen nicht verschwiegen oder schöngeredet werden. Die gesellschaftliche Einstellung zu Drogen ist kontinuierlich zu verbessern. Politik, staatliche Stellen und Medien sind dabei ebenso gefordert wie Eltern, Schulen oder Arbeitgeber. Gefährliches Wetttrinken und Rauchen ist nicht cool, sondern out. Sucht ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung. Andere Bewertungen werden dem Problem nicht gerecht.

Hilfsangebote/Beratungsstellen:

Suchtprävention Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

Adressen der Caritas Sucht- und Drogenberatungsstellen

Deutschlandweite Übersicht im Internet über alle Spielsucht-Beratungsstellen

Suchtprävention Bremen

Online-Beratungsangebot des Caritasverbandes

Informationen über Therapiemöglichkeiten des Bundesverbandes für stat. Suchtkrankenhilfe

Infos Bundesgesundheitsministerium zu Sucht und Drogen

Landesstelle Sucht NRW

Suchthilfe Berlin

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