» Arginin 4.0 zur natürlichen und effektiven Therapie von Ekzemen, Mauke und Hufrehe
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Diabetes (EMS)

AutorIn: Arginin Redaktion - Wissenschaftliche Begleitung: Robert Muntendorf

Zusammenfassung:

Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) ist eine Stoffwechselkrankheit bei Pferden und Ponys, dessen Ursache in hohen Futtermengen in Kombination mit wenig Bewegung liegen. Die konventionelle Therapie setzt auf eine Diät, ausreichend Bewegung und die Therapie der Symptome, vorwiegend mit Metformin und teilweise mit cortisonhemmenden Präparaten.

Die neue Arginin-4.0-Wirkstoffmischung stellt den beim EMS-typischen Zusammenbruch des Stickstoffmonoxid-Haushaltes wieder her. Dieser ist maßgeblich an guten Blutzuckerwerten, dem Fettabbau, gesunden Gefäßen und einer balancierten Insulinproduktion beteiligt. Die Vorteile liegen im raschen Abklingen der Symptome, ohne Nebenwirkungen und eventuelle Organschäden. In Kombination mit einer entsprechenden Diät und einem guten Bewegungsmanagement kann schon in kürzester Zeit (1-3 Wochen) eine signifikante Verbesserung der Symptomlage erreicht werden. WICHTIG: Diese Aussagen beruhen auf einer Vielzahl von Einzelfall-Auswertungen mit einem am Markt erhältlichen Arginin 4.0 Nahrungsergänzungsmittel für Menschen. Die Fütterung erfolgte auf Basis der Eigenverantwortung der PferdebesitzerInnen, deren Pferde mit den konventionellen Therapien nicht befriedigend geholfen werden konnte. Es liegt noch keine wiss. Studie vor. arginin.de stellt diese Nährstoffmischung auch nicht her, noch ist arginin.de in den Vertrieb dieser Mischung involviert. Wir wollen auf arginin.de interessierte Mitmenschen über die gesundheitlichen Wirkungen von NO im Gefäßsystem aufklären und Ihnen die Möglichkeit geben, eigenverantwortlich für Ihre Gefäßgesundheit und die Ihrer Tiere zu sorgen.

1. Was ist EMS (Equines Metabolisches Syndrom) bei Pferden?

Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) beschreibt ein klinisches Syndrom, welches sich über die Symptome Übergewicht, Insulinresistenz (Diabetes) und ggf. Hufrehe definiert. Es wurde erst 2002 von Johnson PJ. als Begriff in der Veterinärmedizin eingeführt und orientiert sich am humanen metabolischen Syndrom. EMS betrifft vor allem Pferde und Ponys, die eine genetische Prädisposition (Veranlagung) aufweisen in Kombination mit einer zu hohen Energiezufuhr und einem Bewegungsmangel. Dadurch kommt es zur Bildung größerer Mengen hormonell aktiven Fettgewebes in der Unterhaut insbesondere im Nackenbereich, im Schulter- und Kruppenbereich, an der Vorhaut und vor dem Euter. Dieses aktive Fett führt zu einer gesteigerten Cortisolaktivierung, einer Schädigung der insulinproduzierenden Betazellen (Glukotoxizität), Insulinresistenz, Schädigung der Endothelzellen in den Arterien, Bluthochdruck und zu einer Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie).

Eine besondere Bedeutung kommt der Insulinresistenz zu. Sie äußert sich darin, dass das Insulin an der Zielzelle nicht mehr ausreicht, um den Blutzucker in die Zelle zu schleusen. Als Reaktion produziert der Organismus mehr Insulin in den Betazellen. Diese Insulinüberproduktion in Kombination mit der schlechten Insulinwirkung an der Zielzelle führt zum teilweisen Kollaps der Stickstoffproduktion. Dies wiederum schädigt das Endothel, die innerste Gefäßschicht, und kann in der Folge zur Hufrehe führen.

2. Warum bekommen Pferde EMS?

EMS kann man als Zivilisationserkrankung bei Pferden und Ponys definieren.
Folgende Faktoren begünstigen bzw. führen zu einem EMS:

  • Hohe Energiezufuhr durch zu große Futtermengen, die nicht durch körperliche Arbeit verbrannt werden (leichtverdauliche Kohlehydrate, kraftfutterbetont).
  • Bewegungsmangel.
  • Genetische Veranlagung in Kombination mit Überfütterung und Bewegungsmangel.

3. Wie wird EMS konventionell behandelt?

Die Standardtherapie besteht aus einer energiereduzierten Diät sowie einem entsprechenden Bewegungsmanagement. Immer häufiger werden auch Antidiabetika wie Metformin zur Blutzuckersenkung eingesetzt. Weitere Ansätze beinhalten eine Therapie mit cortisonhemmenden Medikamenten.

4. Neuer Behandlungsansatz: Wie stellt Arginin 4.0 die Pferdegesundheit wieder her?

Neben der Diät und einer Steigerung der Bewegungsaktivität ist eine gezielte Steigerung der Stickstoffmonoxid-Bildung ein extrem effektiver Weg, die Symptome und Folgen des EMS in den Griff zu bekommen. Hohe Glukosekonzentrationen in Kombination mit hohen Insulinkonzentrationen sind Leitsymptome bei EMS und Diabetes. Sie haben zur Folge, dass der stickstoffbildende Prozess kollabiert. Stickstoffmonoxid (NO) erhöht aber die Sensitivität von Insulin an den Zielzellen, d.h. der Zucker verschwindet schnell aus dem Blut und kann in Energie umgesetzt werden. Weiterhin ist NO wichtig, damit die Betazellen überhaupt Insulin produzieren können. NO ist darüber hinaus einer der wichtigsten Botenstoffe im Gefäßsystem. Es wird im Endothel vom Enzym eNOS gebildet und hält die Gefäßfunktion aufrecht. Bricht diese Funktion zusammen, kommt es zwangsläufig zur Hufrehe.

Arginin 4.0 liefert alle notwendigen Bestandteile, um den NO-Signalweg wieder herzustellen. Dies verringert in kurzer Zeit die Fettmasse, erhöht die Muskelmasse, stellt die Funktion der innersten Gefäßschicht (Endothel) wieder her, so dass Hufrehe und Bluthochdruck ursächlich behandelt werden und abheilen können. Weiterhin werden weiße, metabolisch inaktive Fettzellen in braune, metabolisch aktive Fettzellen umgewandelt. Das in Arginin 4.0 enthaltene Citrullin kann darüber hinaus einer Leberverfettung entgegenwirken sowie alle Parameter des Leberstoffwechsels normalisieren (Cholesterin, Triglyceride, HDL, LDL). Auch der im Blut gemessene oxLDL-Spiegel wird reduziert.

Belege zur Effektivität von Arginin 4.0 finden sich unter Fallbeispiele Diabetes (EMS).

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Arginin 4.0 zur natürlichen und effektiven Therapie von Ekzemen, Mauke und Hufrehe
Hufrehe - Ein neuer Behandlungsansatz über den Stickstoffmonoxid- Signalweg mittels Arginin 4.0

Quellen:

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