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Mauke

AutorIn: Arginin Redaktion - Wissenschaftliche Begleitung: Robert Muntendorf

Dass die Mauke auch Fesselekzem genannt wird, hat seinen Grund – meist tritt sie in der Fesselbeuge auf. Hier sorgen Bakterien für harte, schorfige und große Krusten. In den Wintermonaten kommt es vermehrt zu Ausbrüchen dieser Hautkrankheit und kann für das betroffene Pferd sehr unangenehm und schmerzhaft werden. Als zentrale Auslöseereignisse für Mauke kennt man das Stehen in schmutziger, feuchter, die Haut angreifender Einstreu, matschige Paddocks, nasskalte Wiesen und zu häufiges Waschen. Pferderassen mit viel Kötenbehang wie zum Beispiel Kaltblüter, Friesen und Tinker sind besonders häufig von Mauke betroffen. Das Trocken- und Sauberhalten befallener Stellen hat oberste Priorität.

Ursachen

An den Haarfollikeln des Felles sitzen die aprokrinen Schlauchdrüsen. Auf 1 cm2 Körper verteilen sich 400-500 Drüsen. Diese sondern ein Sekret ab, das im Alltag als Schweiß wahrgenommen wird. Zuchtpferde schwitzen im Gegensatz zu Wildequiden wesentlich stärker, da sie seit Jahrhunderten auf Arbeitsleistung gezüchtet werden.

Doch das Sekret hat nicht allein kühlende, sondern auch antimikrobielle Qualitäten, da es das Anheften von Bakterien verhindert und deren Infektionsvermögen reduziert. Mit anderen Worten verhindert das Sekret die Ekzembildung durch Mückenstiche oder bakterielle Zerfallsprodukte, den sogenannten Endotoxinen.

Für die ausreichende Sekretproduktion ist das Gefäßmolekül Stickstoffmonoxid, kurz Stickstoff oder NO, verantwortlich. Es wird in den die apokrinen Schlauchdrüsen umgebenden Myoepithelzellen durch das Enzym endotheliale NO-Synthase gebildet. Dieser Vorgang hängt von der Dauer und Intensität der Bewegungsaktivität sowie der Quantität und Qualität der Fütterung ab.

Das heißt: Bewegungsmangel, Überfütterung und nährstoffarmes Futter lassen die Stickstoffbildung zurückgehen, was eine verminderte Sekretion zur Konsequenz hat. Nässe verringert die schützende Sekretschicht weiter. Kommt es dann zu Mückenstichen, sind Infektionen und Entzündungen nur noch eine Frage der Zeit …

Fazit

Gegen die ekzemauslösenden Bakterien gehen Pferde mit dem Sekret aus den apokrinen Schlauchdrüsen vor. Für die Sekretabgabe ist Stickstoffmonoxid maßgeblich verantwortlich:

  • Je mehr Stickstoffmonoxid zur Verfügung steht, umso besser kann sich das Pferd mit eigenen Mitteln vor Bakterien schützen.
  • Regelmäßige Bewegungsaktivitäten fördern die NO-Bildung: Unter Arbeitsleistung steigt die Stickstoffmonoxid-Rate an, unter Ruhe fällt sie ab.
  • Auch eine artgerechte und qualitativ wertvolle Fütterung erhöht die NO-Rate und schützt so das Pferd vor Mauke.

Von Mauke betroffenen Pferden sollte ein Arginin-4.0-Präparat zugefüttert werden, um die notwendige Sekretabgabe zu stimulieren. Durch die erhöhte Bildung von Stickstoffmonoxid wird die Abgabe des antimikrobiellen Sekrets aus den Schlauchdrüsen verbessert und unterstützt so maßgeblich den Heilungsprozess.

Mehr dazu unter Fallbeispiele Mauke.

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Arginin 4.0 zur natürlichen und effektiven Therapie von Ekzemen, Mauke und Hufrehe
Hufrehe - Ein neuer Behandlungsansatz über den Stickstoffmonoxid- Signalweg mittels Arginin 4.0

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