Arginin + Citrullin

ZUSAMMENFASSUNG:

  • Bei L-Arginin-Monoprodukten erlischt Wirkung sehr schnell
  • Kombi aus L-Arginin plus L-Citrullin hält Wirkstoff-Konzentration länger hoch
  • L-Arginin-L-Citrullin-Kombination ist höchst effektiv

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Basisinformationen über diätetisches Arginin

Diätetisches Arginin ist dafür gedacht, die speziellen Ernährungserfordernisse von Patienten mit Arteriosklerose, Bluthochdruck, Schaufensterkrankheit, erektiler Dysfunktion oder gestörter Gefäßfunktion bei Diabetes mellitus zu unterstützen. Doch sind dazu alle auf dem Markt erhältlichen Supplementierungen geeignet? Verbraucher müssen sich diesbezüglich vor Augen führen:

  1. Qualität: Eine Arginin-Base ist im Gegensatz zu Arginin-Hydrochlorid von höchstem Reinheitsgrad sowie basisch – und rein pflanzlich, sofern sie durch Fermentation hergestellt wurde.
  2. Dosierung: Die für die Gefäßgesundheit klinisch relevante Menge liegt bei täglich 5 Gramm Arginin.
  3. Wirkung: Arginin ist ein Nährstoffwunder, das sehr rasch seine volle Wirkung entfaltet; leider erlischt diese bereits nach wenigen Stunden.

Bei der Wahl entsprechender Präparate ist deshalb zu beachten, wie hoch die Arginin-Konzentration in einer Wirkstoffeinheit ist und welche Dosierungsempfehlung der Hersteller ausspricht. Lässt sich damit überhaupt eine Zufuhr von 5 Gramm Arginin am Tag bewerkstelligen?

Wirkstoffmenge und Wirkungsdauer

Da die Wirkung von Arginin schnell nachlässt, ist es mit der Aufnahme von 5 Gramm Arginin allein nicht getan. Damit die Blutgefäße sowie der Blutdruck und Blutfluss vom günstigen Arginin-Einfluss profitieren, muss der Organismus dazu in der Lage sein, gleichmäßig in ausreichender Menge Arginin zu verwerten – also rund um die Uhr. Genau diese Leistung können herkömmliche Arginin-Produkte nicht gewährleisten, denn unabhängig von der zugeführten Wirkstoffmenge erlischt die Wirkung von Arginin nach wenigen Stunden, spätestens im Schlaf.

Kombination von Arginin und Citrullin

Aufgrund dessen entwickelte der renommierte Arginin-Spezialist Prof. Dr. med. Rainer H. Böger vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ein neuartiges Kombipräparat, welches das gewaltige Potenzial von Arginin vollumfänglich fruchtbar macht: durch die Kombination von Arginin mit dessen Vorstufe L-Citrullin. Als erstes diätetisches Lebensmittel überhaupt nutzt das Kombipräparat die Wirkweise von Citrullin, einer nicht-proteinogenen Aminosäure, die von Menschen, Tieren und Pflanzen synthetisiert werden kann.

Der Verweildauer-Verlängerer Citrullin

Der Organismus wandelt mit der Nahrung zugeführtes Citrullin in der Leber in Arginin um. Diesen Vorgang setzte das Team um Professor Böger bei seiner Produktentwicklung gezielt ein. Studien zeigten:

  • Während einer dauerhaften Supplementierung mit Arginin wird das Enzym Arginase in der intestinalen Mucosa heraufreguliert, welche zum vorzeitigen Abbau von Arginin zu L-Ornithin führt, sodass diätetisch zugeführtes Arginin nicht mehr als Substrat für die NO-Synthese zur Verfügung steht.
  • Diätetisch zugeführtes Citrullin wird ebenso in der Darmmucosa resorbiert, jedoch nicht durch Arginasen des Darms abgebaut, sondern aufgenommen und in der Leber zu Arginin umgewandelt – dies führt auch bei längerfristiger Einnahme zu einer verlängerten Steigerung der Arginin-Konzentration im Blutplasma.

Zusammengefasst ergibt sich damit:

  1. Arginin entfaltet seine Wirkung sofort.
  2. Citrullin wird im Körper zeitverzögert in Arginin umgewandelt.
  3. Citrullin sorgt dafür, dass der Arginin-Spiegel im Blut länger hoch bleibt.
  4. Arginin-Citrullin-Kombination erzielt gegenüber Arginin-Monoprodukten eine deutlich effektivere Wirkung.

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Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger