Diätetisches Arginin

ZUSAMMENFASSUNG:

  • Die Anwesenheit von L-Arginin verhindert körperliche Defizite
  • Diätetisches L-Arginin kurbelt die lebensnotwendige Bildung von Stickstoffmonoxid an

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Extra-Maßnahmen für besondere Umstände

Bekannt ist, dass einerseits bestimmte Konstellationen (Rauchen, Fehlernährung, Stress, Schwangerschaft, Wachstumsalter) mit einem Arginin-Mangel verbunden sind, andererseits speziell Erkrankungen des arteriosklerotischen Formenkreises (Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Schaufensterkrankheit, erektile Dysfunktion, Durchblutungsstörungen) sowie Nierenfunktionsstörungen auf einen Arginin-Mehrbedarf verweisen.

Den Arginin-Mehrbedarf decken

Ein destabilisiertes Arginin-Gleichgewicht führt dazu, dass elementare Körperfunktionen ihre Tätigkeiten nur noch eingeschränkt ausüben. Wird ein Arginin-Mehrbedarf nicht gedeckt, erzeugt der Arginin-Mangel körperliche Defizite, die zu schweren Erkrankungen führen können. Ursächlich dafür ist die eingeschränkte Stickstoffmonoxid-Synthese.

Arginin für die NO-Bildung bereitstellen

NO-SynthaseFür die Bildung von Stickstoffmonoxid ist entscheidend, wie viel asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA) im Blut zirkuliert. Denn leider ist ADMA dazu in der Lage, Arginin von der NO-Synthase zu ver-drängen und so die NO-Synthese zu blockieren: ADMA schränkt die vom Lebensbauplan vorgesehene Nutzung von Arginin im Organismus ein. Damit keine klinischen Konsequenzen drohen, bietet sich die Supplementierung mit diätetischem Arginin bei niedrigen Arginin-Werten und hohen ADMA-Konzentrationen an.

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger