Schaufensterkrankheit

ZUSAMMENFASSUNG:

  • Schaufensterkrankheit = Durchblutungsstörungen in den Beinen
  • Immer im Doppelpack: Schaufensterkrankheit und Arteriosklerose
  • Diätetisches L-Arginin verbessert Durchblutung und verringert Arterienverkalkung

—————————————————————————————————————————————–

Wenn die Sauerstoffversorgung misslingt

Die Schaufensterkrankheit hat nichts mit einer Leidenschaft für extreme Shoppingerlebnisse zu tun. Vielmehr verbirgt sich hinter der Schaufensterkrankheit eine arterielle Verschlusskrankheit, welche die Sauerstoffversorgung der Extremitäten beeinträchtigt. Die Durchblutungsstörungen in den Beinen rufen starke Schmerzen hervor, welche die Betroffenen zu häufigen Haltepausen zwingen. Aus Scham werden diese gerne vor Schaufenstern eingelegt. Im schlimmsten Fall droht der völlige Gefäßverschluss im Bein, der in diesem Stadium nur noch durch eine Amputation „heilbar“ ist …

Der arterielle Beinverschluss ist weit verbreitet

Zu den Risikofaktoren der Schaufensterkrankheit zählen – wie bei allen Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Bewegungsmangel, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes mellitus, Fast Food, Übergewicht und in besonderem Maße die Nikotinsucht: 80 Prozent der Patienten sind Raucher. Schätzungsweise sind in Deutschland rund 5 Millionen Menschen ab dem 35. Lebensjahr betroffen.

Die vier Phasen der Schaufensterkrankheit

Die Schaufensterkrankheit wird nahezu immer von Arteriosklerose ausgelöst. Erst verkalken die Schlagadern, dann verhärten die Arterienwände und schließlich verengen sich die Gefäße. Ein schleichender Prozess in vier Stufen:

  • Phase 1: Schmerzfreie Veränderungen der Beinarterienwände. Nur in Routineuntersuchungen feststellbar.
  • Phase 2: Krampfähnliche Beschwerden bedingen belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen und machen Zwischenstopps nötig.
  • Phase 3: Auch in Ruhezeiten schmerzen die Beine.
  • Phase 4: Geschwürbildung an den Beinen, Gewebe stirbt ab, Amputation.

Phase 2 illustriert deutlich, dass bei Schmerzen in der Beinmuskulatur die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Zur Vermeidung eines drohenden chronischen Krankheitsverlaufs empfiehlt sich neben einem Arztbesuch (Chirurg, Internist) ganz dringend die Zufuhr von diätetischem Arginin, um so die Durchblutungsleistungen schnell zu verbessern und die Arterienverkalkung nachhaltig zu verringern.

 

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger