ZUSAMMENFASSUNG:

  • Ohne Arzt: Selbsttest zur komfortablen Eigenanwendung
  • Verlässliche Messung der ADMA- und Arginin-Konzentration im Blut
  • Testergebnis erlaubt Aussage darüber, wie wahrscheinlich Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sind

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Mit der ADMA-Card die Gefährdung für Herz und Gefäße testen

Die semi-essentielle Aminosäure Arginin ist fürs Wohlbefinden zentral. Als Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO) ist Arginin zum Schutz der Blutgefäße sowie zur Regulation des Blutdrucks und Blutflusses unentbehrlich. Entsprechend ziehen dauerhafte Arginin-Mängel klinische Konsequenzen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder erektile Dysfunktion nach sich. Diese gilt es zu vermeiden, Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sind Westeuropa die häufigste Todesursache. Empfehlenswert ist in diesem Kontext neben einer ausgeglichenen Lebensführung die Zufuhr eines diätetischen Arginin-Präparats wie zum Beispiel ARGILIN.retard, um so den Arginin-Mehrbedarf gezielt zu decken. Mit dem ADMA-Test lässt sich schnell und unkompliziert feststellen, ob diesbezüglicher Handlungsbedarf besteht.

Lebensbaustein Arginin, Gesundheitsgegner ADMA

ADMA steht für Asymmetrisches Dimethylarginin und meint eine körpereigene, im menschlichen Blutplasma nachweisbare Substanz. Leider hebt ADMA die Funktionsweise von Arginin auf, indem es dessen Umwandlung in Stickstoffmonoxid verhindert. Bedingt durch Fehlernährung, Bewegungsmangel, Rauchen oder erbliche Neigungen kann die ADMA-Konzentration im Blut signifikant ansteigen. Daraus folgt: ADMA-Werte sind ein Indikator für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen – je stärker die Bildung von NO durch hohe ADMA-Spiegel gehemmt wird, desto wahrscheinlicher sind Erkrankungen des Herzens oder der Blutgefäße. Dieser Zusammenhang wurde in Studien mit 30.000 Teilnehmern eindeutig nachgewiesen. Damit ist die ADMA-Card ein perfekter Test für alle, die Vorsorge für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen betreiben wollen.

Perfekte Vorsorge für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen

Bislang gab es nur diagnostische Verfahren zur Messung von ADMA, für die der jeweilige Arzt eine Blutprobe aus der Armvene entnehmen musste. Mit dem medizinischen Testsystem ADMA-Card kann jeder seine ADMA-Konzentration ohne ärztliche Unterstützung selbst bestimmen. Hierfür ist nur ein kleiner Stich mit einer Lanzette in die Fingerkuppe nötig. Die Lanzette ist Bestandteil des Sets und gleicht den von Diabetikern zur Messung des Blutzuckerspiegels verwendeten Stechhilfen.

Für wen ist die ADMA-Messung sinnvoll?

Die Messung von ADMA ist für alle sinnvoll, die sich Gedanken um die Gesundheit ihres Herz–Kreislauf-Systems macht. Menschen, bei denen „Herzerkrankungen in der Familie liegen“, Frauen und Männer mittleren Alters, die nach Gründung einer Familie eine langjährige Verantwortung für ihre Lieben übernommen haben, Personen, deren Mutter oder Vater oder Onkel oder Tante aufgrund eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls schwer erkrankt ist, Menschen, bei denen zufällig bei einem Gesundheits-Check ein erhöhter Blutdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel oder sonstige frühe Erkrankungszeichen entdeckt wurden, sollten einen ADMA-Test durchführen.

Erhöhter ADMA-Spiegel: Was tun?

Wenn der Befundbericht zurückkommt, und das Ergebnis weist auf einen erhöhten Wert hin, dann lässt sich generell Folgendes sagen:

  • Zunächst zeigt ein hoher ADMA-Wert ein erhöhtes Krankheitsrisiko an. Wird dies bei jemandem gefunden, der schon von seinem erhöhten Blutdruck, hohen Cholesterinspiegel o.ä. weiß, so ist dies erst einmal eine Bestätigung dessen, was bereits zu erwarten war. Das Ergebnis der ADMA-Card-Messung sollte hier Anlass sein, sich verstärkt um die Normalisierung dieser Risikofaktoren zu bemühen und zum Beispiel das Rauchen aufzugeben, den Blutdruck zu normalisieren, den Cholesterinspiegel durch Diät und/oder Medikamente zu senken, Gewicht abzunehmen usw.
  • Als Zufallsbefund wird häufig ein hoher ADMA-Wert bei Personen gemessen, die ihren Blutdruck sowie Blutzucker- oder Cholesterinspiegel gar nicht kennen. Dann ist es ratsam, diese Werte beim Hausarzt kontrollieren und ggf. einen allgemeinen Gesundheits-Check durchführen zu lassen. Die daraus resultierenden gesundheitserhaltenden Maßnahmen hängen vom Ergebnis dieser Untersuchungen ab und sollten mit dem Hausarzt besprochen werden.
  • Natürlich kann das Herz-Kreislaufrisiko durch Blutdrucksenkung, durch medikamentöse oder diätetische Senkung des Cholesterins, durch Kontrolle des Blutzuckerspiegels, durch Gewichtsabnahme usw. reduziert werden, ebenso wie durch eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und Umstellung des Lebensstils, soweit das möglich ist. Die Bedeutung all dieser Maßnahmen für die Gesundheit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Eine spezifische Maßnahme, mit der das durch ADMA vermittelte Risiko für die Blutgefäße reduziert werden kann, ist die Arginin-Gabe

Die ungünstigen Effekte von ADMA auf das Herz-Kreislaufsystem zu verhindern, ist die Gabe von Arginin als diätetisches Supplement. Dies entspricht dem molekularen Mechanismus, über den ADMA die Funktion der Arterien schädigt, indem es die Bildung des Schutzfaktors Stickstoffmonoxid aus Arginin hemmt. Das im Organismus vorhandene Mengenverhältnis von Arginin zu dessen Hemmstoff ADMA entscheidet über die Fähigkeit zur Stickstoffmonoxid-Bildung. Das bedeutet, dass ein Anstieg der ADMA-Konzentration zu einem relativen Arginin-Mangel im Körper führt, der durch eine gezielte ernährungsmedizinische Einnahme von Arginin aufgehoben oder verhindert werden kann. Die Zufuhr von Arginin in ausreichenden Mengen bei Patienten mit Arginin-Mangelerkrankungen – die durch Störung der Stickstoffmonoxid-abhängigen physiologischen Körperfunktionen charakterisiert sind und mit der ADMA-Card festgestellt werden können – kann meist nicht durch alleinige Ernährungsumstellung sichergestellt werden. Sie erfordert in der Regel die gezielte Einnahme von Arginin-Supplementen, zum Beispiel ARGILIN.retard.

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger