ZUSAMMENFASSUNG:

  • Profitiert der Organismus von gefüllten L-Arginin-Speichern, nehmen klassische Beschwerdebilder ab, aber Lebensqualität und Lebensfreude zu

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Arginin steigert das allgemeine Wohlbefinden

Viele Dinge wie ausreichend Bewegung und eine ausgeglichene Ernährung sind dafür verantwortlich, dass der Mensch von positiver Lebensenergie durchströmt wird.

1.) Antioxidantien: Als Zwischenprodukte des Stoffwechselns entstehen ganz automatisch freie Radikale. Diese besitzen aggressive, zellschädigende Eigenschaften, die für Alterungsprozesse und die Entstehung schwerer Krankheiten verantwortlich gemacht werden. Glücklicherweise verwandeln sie Antioxidantien, die bspw. reichhaltig in Grünem Tee, Rotwein, Tomaten, Zitrusfrüchten oder Zwiebeln enthalten sind, in harmlose Nebenprodukte. Auch Arginin wirkt antioxidativ und schränkt die Reaktionsmöglichkeiten freier Radikale ein.

2.) Bedrohungen: In Gefahrensituationen schüttet der Körper Adrenalin und Noradrenalin aus. Damit sorgt er für eine intensivere, in bedrohlichen Konstellationen (lebens-)notwendige Energieversorgung. Eine ausreichende Menge Arginin im Organismus sichert bei Bedarf die vitale Ausschüttung von Stresshormonen.

3.) Fitness: Arginin intensiviert die körperliche Leistungsfähigkeit. Zum einen verbessert Arginin die Muskeldurchblutung und gestattet so eine größere Kraftentfaltung, zum anderen steigert Arginin die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) und schafft so die Voraussetzungen für ein höheres Ausdauervermögen.

4.) Immunsystem: Leukozyten, die so genannten weißen Blutkörperchen, übernehmen als Bestandteil des Immunsystems bei der Abwehr von Viren, Bakterien & Co. wichtige Aufgaben. Arginin regt deren Produktion an und stärkt so die körpereigenen Abwehrkräfte.

5.) Kognition: Arginin unterstützt die kognitiven Leistungen und fördert so Wahrnehmung und Gedächtnis, Denken und Kreativität. Deshalb wird „Gehirnsportlern“ immer wieder zum Verzehr von Nüssen geraten – in diesen verbirgt sich ein relativ hoher Argininanteil.

6.) Potenz: Erektionsstörungen sind für Männer ab 40 ein häufiges Leid. Mit Arginin finden diese ein Ende. Arginin spornt sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes an, da dessen gefäßerweiternde Wirkung ganz natürlich und ohne Nebenwirkungen die Standfestigkeit des Penis optimiert … Übrigens sollten sich Männer, die von erektiler Dysfunktion betroffen sind, nicht schämen, einen Arzt aufsuchen. Die Blutgefäße von Herz und Penis ähneln einander stark, hinter Erektionsstörungen kann sich ein drohender Herzinfarkt verbergen.

7.) Regeneration: Chronische Erkrankungen, Verletzungen und Operationen verursachen einen raschen Proteinabbau, der jedoch von Arginin gebremst wird. Die Aminosäure trägt zum Erhalt von Eiweißspeichern und so zu beschleunigten Erholungsprozessen bei. Durch die Stimulation der Kollagensynthese fördert Arginin gleichzeitig die Erneuerung von Gewebe und Wundheilung.

8.) Wachstumshormone: Bei der Ausschüttung von Wachstumshormonen (HGH) aus der Hirnanhangdrüse ist Arginin eine treibende Kraft. HGH regt den Fettabbau an, fördert den Muskelaufbau und gilt als wichtiges Regenerations- und Antiaging-Hormon.

9.) Zeugungsfähigkeit: Nicht nur bei Erektionsstörungen erweist sich Arginin als der sexuellen Leistungsfähigkeit förderlich, auch die Zeugungsfertigkeit profitiert von der Aminosäure. Arginin erhöht die Anzahl und den Aktionsradius von Spermien und bringt so Männer, die nur über geringe Spermienmengen verfügen, Vaterfreuden einen entscheidenden Schritt näher.

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger

„Medizin aktuell“