Arginin physiologisch

ZUSAMMENFASSUNG:

  • Gesundes menschliches Leben basiert auf der Anwesenheit von L-Arginin
  • Fürs Wohlbefinden kann die Nahrungsergänzung mit diätetischem L-Arginin erforderlich sein

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Über die Funktionsvielfalt von L-Arginin

Bei vielen biochemischen Vorgängen in den Zellen und Organen sowie im Gewebe besitzt die semi-existentielle Aminosäure L-Arginin eine herausragende Bedeutung und ist deshalb für den Gesamtorganismus von allergrößter Relevanz. Mediziner und Ernährungsexperten sehen Arginin wahlweise als Lebensbaustein oder Vitalstoffwunder, das dem Körper stets ausreichend zur Verfügung stehen bzw. bei Bedarf mit Nahrungsergänzungsmitteln individuell zugeführt werden sollte.

Lebensbaustein und Vitalstoffwunder

Wer objektiv-nachhaltige Argumente dieser Darstellung sucht, findet diese zum Beispiel in den Arbeiten von Robert Francis Furchgott, Louis José Ignarro und Ferid Murad über die Rolle von Stickstoffmonoxid als Botenstoff im Herz-Kreislauf-System, die 1998 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Diese legen dar, dass Arginin – als Vorstufe des lebenswichtigen Signalmoleküls Stickstoffmonoxid – vor allem beim Schutz der Gefäßgesundheit sowie der Arteriosklerose-Vorsorge eine entscheidende Rolle zukommt. Doch auch die Funktionsabläufe bestimmter Organe wie Herz, Leber und Nieren korrespondieren mit der Arginin-Verfügbarkeit im Organismus. Darüber hinaus übt Arginin ganz allgemein auf die individuelle Lebensqualität einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss aus. Und zuletzt hat Arginin wie alle Aminosäuren die Eigenschaft, sich im Körper zu Proteinen zu verbinden und ist schon allein aus diesem Grund als Basis für Organe, Gewebe und Knochen unverzichtbar.

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger

„Medizin aktuell“