Arginin & Ernährung

ZUSAMMENFASSUNG:

  • Unsere Ernährungsgewohnheiten machen krank
  • Arteriosklerose ist Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1
  • Diätetisches L-Arginin stabilisiert das Herz-Kreislauf-System

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Arginin zuführen und die Lebensführung optimieren

Das individuelle Leistungspotential und die persönlichen Ernährungsgewohnheiten stehen von Natur aus in einem existentiellen Zusammenhang, der im Idealfall in einem energetischen Gleichgewicht steht. Wie diverse Studien offenbarten, gerät diese Beziehung jedoch in den Industrienationen zunehmend ins Ungleichgewicht. Die 2. Bayerische Verzehrsstudie aus dem Jahr 2004 dokumentiert zum Beispiel, dass zu wenig Obst und Gemüse gegessen wird, die Aufnahme von Ballaststoffen zu gering ausfällt, der Fettanteil bei der Energiezufuhr zu hoch und der Konsum zuckerhaltiger und kalorienreicher Lebensmittel zu groß ist. Ergebnisse, die der damalige bayerische Gesundheitsminister Werner Schnappauf mit der zutreffenden Bemerkung „Mit dieser Ernährung essen wir uns auf Dauer krank“ kommentierte.

Die Deutschen werden immer dicker

Besieht man sich die Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie NVS II aus dem Jahr 2008, wird Schnappaufs Diagnose untermauert. Sie legt offen, dass nicht nur die Bevölkerung in Bayern völlig fehlgeleitete Ernährungsmuster an den Tag legt, sondern ganz Deutschland ein Gewichtsproblem hat:

  • Insgesamt sind 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen (18 bis 80 Jahre) übergewichtig und haben einen Body-Mass-Index von mindestens 25. Jeder fünfte Bundesbürger ist fettleibig (adipös) und hat einen BMI von über 30. Der Anteil übergewichtiger junger Erwachsener steigt kontinuierlich. Mit zunehmendem Alter nimmt der Fettleibigkeitsindex deutlich zu.
  • Die größten Gesundheitsgegner Bewegungsmangel, einseitige Ernährung und Völlerei werden weniger riskant eingestuft als Pestizid-, Hormon- und Arzneimittelrückstände sowie verdorbene Lebensmittel.

Fehlernährung schadet der Gefäßgesundheit

Die Ergebnisse unterstreichen: Die typischen, einer ungesunden Ernährung geschuldeten Folgekrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen stellen für viele Menschen eine „gewichtige“ Gefährdung dar. Nicht umsonst gilt die Arteriosklerose – mit allen verbundenen arteriellen Verschlusskrankheiten (Schaufensterkrankheit, erektile Dysfunktion etc.) als Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1.

Umstellen auf Arginin-reiche Kost

Zum Glück gibt es für die gestörte Gefäßgesundheit ein probates Gegenmittel: regelmäßige Bewegung plus ausgeglichene Ernährung. Letztere favorisiert unter anderem Nahrungsmittel, die reich an Arginin sind, da die Aminosäure das Arteriosklerose-Risiko senkt, hohen Blutdruck reduziert und das Herz-Kreislauf-System stabilisiert. Je nach individueller Konstitution empfiehlt es sich, zusätzlich diätetisches Arginin in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zuzuführen. Ganz einfach deshalb, weil Arteriosklerose eine Systemerkrankung ist, die den ganzen Organismus betrifft und sich ggf. nicht allein durch Ernährungsumstellungen und einen erhöhten Aktionsradius vertreiben lässt. Wohldosierte Supplemente verschaffen dann die benötigte Anschubkraft zur Erweiterung der Blutgefäße sowie zur Regulation des Blutflusses und Blutdrucks.

 

Aktuell:

Interview mit  Professor Dr. med.  Rainer H. Böger

„Medizin aktuell“